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Gemeinsam für die Menschenrechte

Bückeburg Gemeinsam für die Menschenrechte

Nach der großen Resonanz auf die Ausstellung „Bückeburg unterm Hakenkreuz – NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum“, die im Mai und Juni im Hubschraubermuseum unter der Federführung der Berliner Projektgruppe „Zwangsarbeit“ in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt der Oberschule Bückeburg gezeigt wurde, hat es jetzt eine erneute Auszeichnung für dieses Projekt gegeben.

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Treffen am Rande der Ausstellung: Klaus Maiwald, Ilona Tkocz und Constanze Wolk.

Quelle: pr.

Bückeburg. 24 Ausstellungstafeln der Bückeburger Ausstellung wurden jetzt bei den offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit, die in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover stattfanden, im Pavillon „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) noch einmal gezeigt. Die Berliner Bundesstiftung wollte damit ihr Engagement bei der Förderung derartiger Geschichts- und Aufarbeitungsprojekte dokumentieren und gleichzeitig die Arbeit der Projektgruppe „Zwangsarbeit“ prominent vorstellen.

 Diese große Auszeichnung schließt aber auch das Engagement der Oberschule Bückeburg ein, die jetzt zusammen mit ihren betreuenden Lehrerinnen Christine Müller und Angelika Dierking noch einmal überregional eine Wertschätzung der geleisteten Aufklärungsarbeit erhielt.

 Der Koordinator vor Ort zwischen der Berliner Projektgruppe und der Geschichtswerkstatt der Oberschule Bückeburg war Klaus Maiwald. Der ehemalige Leiter der Geschichtswerkstatt nutzte die kurze Entfernung nach Hannover, um zwei Mitglieder der Projektgruppe, die Kuratorin Constanze Wolk und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Ilona Tkocz, am Pavillon der EVZ für einen Meinungsaustausch aufzusuchen.

 Im Gespräch mit dem Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung EVZ, Dietrich Wolf Fenner, wurden die drei Kriterien aufgezählt, die für eine Förderung internationaler Projekte erforderlich sind: Auseinandersetzung mit der Geschichte, Handeln für Menschenrechte und Engagement für Opfer des Nationalsozialismus. Die Stiftung, im Jahr 2000 gegründet, sieht sich damit in der fortbestehenden politischen und moralischen Verantwortung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft für das nationalsozialistische Unrecht.

 Die Forschungen zum Nationalsozialismus in Bückeburg sollen in diesem Jahr von der Geschichtswerkstatt der Oberschule fortgesetzt werden. Unter anderem wird ein alternativer Stadtführer erstellt. Auch die aktive Teilnahme an Gedenkfeiern, wie beispielsweise zum 9. November, sind in der Planung.r

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