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Genossen wollen härter kämpfen

SPD nominiert Kandidaten Genossen wollen härter kämpfen

Mit Bernd Insinger, Johanna Woydt und Horst Schwarze an der Spitze wollen die Bückeburger Sozialdemokraten ihre Vormacht im Stadtrat behaupten. Die Aufstellung der 18 Kandidaten umfassenden Liste erfolgte im Rahmen einer in den Joël-Le-Theule-Saal des Rathauses einberufenen Doppelveranstaltung von SPD-Stadtverband und SPD-Ortsverein mit großem Einvernehmen. Die 35 Stimmberechtigten stellten sich nahezu geschlossen hinter die Vorschläge des Vorstandes.

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Bückeburger Genossen: Sie kandidieren für den Stadtrat.

Quelle: bus

BÜCKEBURG. „Ein super Ergebnis, ein super Vertrauensbeweis“, kommentierte Stadtverbandsvorsitzender Jens Meier das Abstimmungsresultat. Die von der Mitgliedschaft demonstrierte Einigkeit komme einem „tollen Rückenwind“ für die Bewältigung der Herausforderungen gleich. Meier erinnerte daran, dass die SPD bei der Kommunalwahl 2011 mit 44,54 Prozent und 15 Sitzen ein „bombastisches Ergebnis“ erzielt habe. „Und ich bin der festen Überzeugung, dass wir diesmal im September ähnlich gut abschneiden werden“, führte der Vorsitzende aus.

Allerdings gestalte sich die Aufgabe in diesem Jahr anders als vor Fünfjahresfrist, erläuterte Meier. Wegen der offiziell festgestellten geringeren Einwohnerzahl verfügt Bückeburg nicht mehr über zwei, sondern nur noch über einen Wahlbereich. Statt 34 ziehen nur noch 32 Ratsherren respektive Ratsfrauen ins Stadtparlament ein.

Der Vorsitzende rief ins Gedächtnis, dass von den 22 vor fünf Jahren kandidierenden Frauen und Männern elf nicht wieder anträten. „Aus persönlichen Gründen“, wie Meier betonte, der namentlich Anka Knechtel (Meinsen-Warber), Martina Hücker (Cammer), Renate Hattendorf-Strahler (Scheie), Renate Barkhausen (Bückeburg), Andreas Struckmann (Rusbend) und Gerhard Heinrichsmeier (Müsingen) erwähnte. Die Verdienste der Genannten sollen gesondert gewürdigt werden.

"Herkulesaufgabe" Krippen- und Kindergartenbereich

Spitzenkandidat Insinger stellte die gute Zusammenarbeit der im Stadtrat mit Bündnis 90/Die Grünen und FDP gebildeten Mehrheitsgruppe heraus. „Die Stadt steht in fast allen Belangen gut da“, sagte der Fraktionsvorsitzende. Das sei am Verzicht auf eine Straßenausbausatzung und an den Investitionen in Krippen- und Kindergartenplätze festzumachen. Die Erweiterungen im Krippen- und Kindergartenbereich stellten eine „Herkulesaufgabe“ dar. Dafür müssten drei Millionen Euro in die Hand genommen werden.

Im zweiten Teil der Zusammenkunft ging es um die Aufstellung der Listen für die Ortsräte Rusbend, Meinsen-Warber und Cammer. In Rusbend kandidieren Klaus Harmening, Anke Kammann, Jonathan Buchmann, Jörg Edelmann und Benjamin Stahlhut.

In Meinsen-Warber gehen Friedhelm Winkelhake, Raimund Knoll, Stephan Zuschlag und Jens Bartling an den Start. In Cammer treten die Sozialdemokraten mit Harald Tetzlaff, Gisela Remmers-Lampert, Karsten Pranke und Friedrich Spannuth an.

 Facebook-Seite soll helfen

Albert Brüggemann stimmte die Bewerber auf allerhand Anstrengungen ein. „Wir müssen diesmal stärker und härter kämpfen“, erklärte der Ortsvereinsvorsitzende. Im Wahlkampf will die SPD unter anderem mit Aktionen am Bahnhof, am E-Center, bei Kaufland, auf dem Wochenmarkt und in der Fußgängerzone auf sich aufmerksam machen. „Wir wollen auch in den Ortsteilen Flagge zeigen“, kündigte Brüggemann an. Darüber hinaus soll eine jüngst eingerichtete Facebook-Seite zum Erfolg beitragen.

Die Liste der sozialdemokratischen Stadtratskandidaten im Detail: Bernd Insinger, Johanna Woydt, Horst Schwarze, Albert Brüggemann, Sandra Schauer, Jens Meier, Reinhard Luhmann, Jens Bartling, Gerd Vogel, Benjamin Stahlhut, Wolfhard Müller, Dieter Everding, Wilfried Wilharm, Harald Tetzlaff, Torsten Buhrmester, Brigitte Henkel, Bernd Wolf und Gerhard Schöttelndreier. bus

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