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Gerechtere Verteilung der Kosten

Kindergartengebühren Gerechtere Verteilung der Kosten

Die Kindergartengebühren sollen in den nächsten Jahren schrittweise bis auf 20 Prozent der Aufwendungen pro Platz angehoben werden. Ein erster moderater Schritt in diese Richtung ist mit Datum 1. Januar 2015 vollzogen worden.

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In den Bückeburger Kindergärten sollen die Kosten zukünftig gerechter als bisher verteilt werden.

Quelle: pr.

Bückeburg. Seit dem betragen die Gesamtgebühren für die Inanspruchnahme der Bückeburger Kindertagesstätten pro Monat
+ bei einem halbtägigen Besuch mit einer Grundbetreuungszeit von täglich vier Stunden 65 Euro (wie bisher);
+ bei einem zeitübergreifenden Besuch mit einer Grundbetreuungszeit von täglich sechs Stunden 145 Euro (wie bisher);
+ bei einem ganztägigen Besuch mit einer Grundbetreuungszeit von mehr als sechs Stunden 180 Euro (bisher 175 Euro);
+ bei einem zeitübergreifenden Besuch in einer Krippengruppe mit einer Grundbetreuungszeit von täglich sechs Stunden 200 Euro (bisher 195 Euro) und
+ bei einem ganztägigen Besuch in einer Krippengruppe mit einer Grundbetreuungszeit von neun Stunden 260 Euro (bisher 250 Euro).
Für die Inanspruchnahme einer von der Einrichtung bereitgestellten Sonderöffnungszeit wird zusätzlich zu den Tarifen für jeweils eine halbe Stunde Betreuungszeit eine monatliche Gebühr von sieben Euro erhoben. Die Erziehungsberechtigten müssen sich für die Dauer eines Kindergartenjahres verbindlich zu einer Inanspruchnahme der Sonderöffnungszeit verpflichten.
Mehrere Einrichtungen bieten den Erziehungsberechtigten morgens vor 8 Uhr sowie am Nachmittag unterschiedliche Sonderöffnungszeiten von einer halben bis zweieinhalb Stunden täglich an. Die Einrichtungen haben im Laufe der vergangenen Jahre ihre Sonderöffnungszeiten ausgeweitet, sodass 2013 etwa 62 000 Jahresstunden nur für die Sonderöffnungszeiten zu verzeichnen waren. Da diese bisher bei der Gebührenkalkulation keine Berücksichtigung fanden, wurden die Aufwendungen hierfür anteilig über die allgemeinen Gebührentarife abgedeckt. Durch die künftige Berücksichtigung der Sonderöffnungszeiten bei der Gebührenkalkulation soll eine gerechtere Verteilung der Kosten erfolgen.
Die zweite Änderung der Satzung betrifft den Gebührenanteil für das verpflichtende Mittagessen. In diesem Zusammenhang ist geplant, die Gebühr künftig jeden Monat zu erheben und sie im Gegenzug zu reduzieren. Bisher wurden die Gesamtgebühren für die Betreuungen über sechs Stunden im Monat Juli um 60 Euro reduziert. Dies lag darin begründet, dass in den Gebühren die Teilnahme am Mittagessen verpflichtend enthalten ist. Da aber im Monat Juli die Sommerschließungen der Einrichtungen erfolgen und damit keine Mittagsessenausgabe stattfindet, wurde in diesem Monat eine Reduzierung um 60 Euro vorgenommen.
Diese Reduzierung musste in allen Verwaltungen für jedes Kind manuell vorgegeben werden. Die Kindergarten-Träger haben daher beantragt, die Gebühren monatlich in gleicher Höhe zu erheben. Aufgrund dessen soll künftig der Gebührenanteil für die Platzkosten gleichbleibend um 55 Euro für die Mittagsverpflegung erhöht werden. 

bus

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