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Gesundheit und Vorsorge im Fokus

Bückeburg / Schaumburger Mosaik Gesundheit und Vorsorge im Fokus

Eine Info-Veranstaltung des Vereins Schaumburger Mosaik zum Thema „Gesundheit und Prävention – Vorsorgemöglichkeiten und Gesundheitsaufklärung“ verfolgten rund 70 Besucher im Krankenhaus Bethel. Die Informationsveranstaltung war vor allem an Migranten in Bückeburg und Umgebung gerichtet, daher wurden die Vorträge auch in türkischer Sprache gehalten.

Bückeburg (r). Ahmet Cetindere, Mosaik-Vorsitzender und Arzt aus Bad Eilsen, eröffnete die Veranstaltung und hielt ein erstes Fachreferat. „Unser Ziel ist es, die Patienten zu wichtigen Themen aufzuklären“, erklärte Cetindere. Als Beispiele nannte er: Vorsorgemaßnahmen im Rahmen der gesetzlichen Krankenkassen, Check-up ab 35 Jahren, Hautkrebsscreening ab 35 Jahren alle zwei Jahre, Mammografien, Koloskopien zur Darmkrebsvorsorge ab 55 Jahren, jährliche zahnärztliche Prophylaxe und Jugendvorsorgeuntersuchungen. Die Besucher wurden motiviert, diese Vorsorgeuntersuchungen für ein gesundes Leben regelmäßig wahrzunehmen.

 Ein weiteres Thema waren Impfungen, sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene. Die Patienten wurden besonders motiviert und aufgeklärt, ihren Impfstatus bei Ihrem Hausarzt prüfen zu lassen und die notwendigen Impfungen durchzuführen. Dr. Murat Bastürk, Internist und Gastroenterologe aus Rinteln, berichtete über Lebererkrankungen. Vor allem über die Symptome, Übertragungswege und Therapien der Hepatitis B und C. Bastürk berichtete ferner über eine große Studie zum Thema: „Prävalenz Hepatitis B und C bei Migranten“. Die Studie wird seit Monaten in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover und einigen ausgewählten Arztpraxen in Schaumburg durchgeführt.

 Weiterhin wurde über Vorsorgekoloskopien im Rahmen der Darmkrebsvorsorge ab 55 Jahren berichtet. Bastürk appellierte, diese unbedingt wahrzunehmen. Dr. Zehra Bastürk-Beyaz, Internistin und Kardiologin, sprach über den Herzinfarkt: die Symptome, Diagnostik, Therapien und erste Hilfemaßnahmen. Sie wies besonders auf die Risikofaktoren, wie Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, erhöhtes Cholesterin hin. Gerade beim Herzinfarkt ist es besonders wichtig, die Risikofaktoren optimal zu therapieren und regelmäßige kardiologische Kontrollen wahrzunehmen. Es kam zu einem intensiven Informations- und Gesprächsaustausch. Die Migranten hatten viele Fragen und erhielten darauf kompetente Antworten. Die Dialogbereitschaft war so groß, weil das Seminar in der türkischen Sprache durchgeführt wurde. „Mit dem Ablauf und mit den Ergebnissen sind wir sehr zufrieden“, erklärte Cetindere und versprach eine Fortsetzung dieser Aufklärungsarbeit.

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