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Bückeburg Stadt Gold für Christian, Bronze für Benjamin
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Gold für Christian, Bronze für Benjamin
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00:32 27.02.2015
Goldjunge Christian Bernert (Mitte) freut sich mit den Bronzejungen Benjamin Hubrich (rechts) und Jannis Hinze. Quelle: pr.
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Bückeburg/Göttingen

Abiturient Bernert gewann erneut eine Goldmedaille und reihte sich ein letztes Mal ein in die Gruppe der strahlenden Sieger. Hubrich verfehlte als Schüler des 5. Jahrgangs Silber nur um einen Punkt. Die Freude über die Bronze-Medaille war aber kaum geringer als bei dem Goldjungen.

 Da ließ Adolfinum-Mathematikobfrau Ina Seidl Fünfe gerade sein und schickte die frohe Botschaft auf dem Dienstweg noch am späten Sonntagabend – ganz unabhängig von jedem Arbeitszeitstreit mit der Kultusministerin – an alle Mathematik-Lehrkräfte des Gymnasiums, mit den Worten schließend: „Ich freue mich riesig!“

 Jannis Hinze aus der Klasse 5 des Gymnasiums Bad Nenndorf errang ebenfalls eine Bronzemedaille.

 Insgesamt nahmen knapp 200 Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12 am vergangenen Wochenende am geistigen Spitzensport im Mathematischen Institut der Georg-August-Universität Göttingen teil. In zwei vierstündigen Klausuren konnten die Mathe-Olympioniken zeigen, was an logischem Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativem Umgang mit mathematischen Methoden in ihnen steckt. Anschließend werteten rund 80 Lehrer, Studenten und Beschäftigte der Fakultät die Klausuren aus und ermittelten die Sieger. Der Vorsitzende des Vereins „Mathematik-Olympiade in Niedersachsen“, Daniel Homann, zog ein außerordentlich positives Fazit: „Die Teilnehmer haben selbst abends noch über die Aufgaben diskutiert.“

 Die „Mathematik-Olympiade“ ist ein jährlich bundesweit angebotener Wettbewerb, an dem mehr als 125000 Schüler teilnehmen. In Niedersachsen unterstützt die Stiftung NiedersachsenMetall den Wettbewerb finanziell. „Wir wollen helfen, bei jungen Menschen Lust auf Mathematik und Naturwissenschaften zu wecken. Und natürlich unterstützen wir sie auch, wenn die Begeisterung schon so hoch lodert wie hier“, zeigte sich Projektkoordinatorin Elke Peters von dem Elan und Ehrgeiz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beeindruckt. r

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