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Gospel-Orkan

Gospel-Orkan

 „Are you ready for Gospel?“ Konzerte der „New York Gospel Stars“ haben was von einem Naturschauspiel. Wie ein Orkan fegt das stimmgewaltige Ensemble durch das rund zweistündige Programm. Das Publikum macht gerne mit; singt, klatscht und tanzt.

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Gotteslob kann auch Sex-Appeal haben, wie die Sänger aus New York beweisen.

Quelle: mig

Es ist schon ein toller Anblick, den die „New York Gospel Stars“ an diesem Abend bieten: die Herren in edlem Zwirn, die Damen, zumindest teilweise, in bunten Abendkleidern. Ist das noch Gospel oder doch schon R’n’B? Vielleicht ein bisschen von beidem. Gottlob kann eben auch Sex-Appeal haben, wie die Sängerinnen und Sänger aus New York beweisen. „Celebrate good times, come on“, singen die „Stars“, ein „Kool & the Gang“-Klassiker, der wohl auch als Motto für dieses Konzert zu verstehen ist. Das Leben und Gott feiern, mit Gesang und mit Freude im Herzen.

Weiter geht es mit „Can you feel it ?“ von den „Jackson 5“, die an diesem Abend noch eine große Rolle spielen sollen. Doch erst mal kommt ein Oldie, der die Zuhörer aus den Sitzen reißt: „You make me wanna shout“ von den „Isley Brothers“. Craig Wiggins, der musikalische Leiter des Teams, deutet auf die Zuhörer und fordert zum Mitsingen auf: „Yeah, yeah, yeah, yeah.“ Das Publikum ist gerne dabei, erst zögerlich, dann kräftiger: „Yeah, yeah, yeah, yeah.“

Etwas ungewohnt geht es zum Ende des ersten- und am Anfang des zweiten Teils weiter. Mit einigen Evergreens erinnern die Gospel Stars an zwei verstorbene Entertainer: Whitney Houston und Michael Jackson. Sie seien viel zu früh gegangen, sagt Wiggins und lässt die drei Damen so wunderbare Songs wie „I’m every Woman“ oder „I wanna dance with somebody“ anstimmen.

Atemlose Stille, als Sängerin Matia Washington (bei „I will always love you“) zu einem langen Solo anhebt. Selbst höchste Töne gelingen dem jungen Talent mühelos, der letzte Ton verklingt erst nach einer Minute.

Es folgt ein Tribut an Jackson. Etwa der Song „Billy Jean“, der im mehrstimmigen Arrangement der New Yorker noch unheimlicher daherkommt. Den Schlusspunkt setzt der Song „We are the world“, den Wiggins so ankündigt: „Es geht so viel vor in der Welt, Krieg und Terrorismus – jetzt ist es Zeit für den Frieden.“ Fazit: Ein tolles Konzert, tolle Stimmen – einfach zurücklehnen und zuhören, das war an diesem Abend unmöglich. mig

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