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Großalarm in der Schäferkaserne

Übung Großalarm in der Schäferkaserne

Um die Sicherheit der Besucher beim „Tag der Bundeswehr“ am Sonnabend, 11. Juni, zu gewährleisten, werden die Einsatzkräfte der Bundeswehr durch zahlreiche Ehrenamtliche von Feuerwehr, THW und den Hilfsorganisationen aus dem Landkreis unterstützt. Die geplanten Abläufe haben die Einsatzkräfte kürzlich im Zuge einer Großübung auf dem Gelände der Schäferkaserne getestet.

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Die Maßnahmen aller zivilen und militärischen Einsatzkräfte bei der Übung werden im Einsatzleitwagen der Kreisfeuerwehr Schaumburg koordiniert.

Quelle: pr.

Bückeburg. Während der 90-minütigen Übung galt es, unterschiedliche Einsatzlagen abzuarbeiten. Dabei waren die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Cammer, Meinsen-Warber-Achum und Rusbend, der Bundeswehrfeuerwehr sowie des Technischen Hilfswerks und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) an den Standorten positioniert, wo sie auch am 11. Juni bereitstehen.

Koordiniert wurde der Einsatz im Einsatzleitwagen der Kreisfeuerwehr. Die Mitglieder der Technischen Einsatzleitung und des Fernmeldezuges teilten den jeweils nächstgelegenen Einsatzkräften die Aufgaben zu und übermittelten sie via Funk.

60 000 Besucher am Tag

„Wir haben einen Ausschnitt aller denkbaren Szenarien geprobt“, berichtet Stadtbrandmeister Marko Bruckmann. Dazu gehörten Kleineinsätze wie ein medizinischer Notfall genauso wie ein Brand in einem Gebäude. Dabei sollten auch die Eingreifzeiten getestet werden, weshalb die Einsatzkräfte auch nur in Schrittgeschwindigkeit zum Einsatz fuhren. „Bei geschätzten 60 000 Besuchern an dem Tag ist eine höhere Fahrgeschwindigkeit unmöglich umzusetzen“, erklärt Bruckmann.

Bei dem Brand in einem Bürogebäude mussten die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren mit den Kollegen der Bundeswehrfeuerwehr gemeinsam vorgehen. Die jahrelange gute Zusammenarbeit machte sich auch an diesem Tag als positiv bemerkbar.

Während der erste Angriffstrupp unter Atemschutz in das Gebäude eindrang, um nach Vermissten zu suchen, bauten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr die Wasserversorgung auf. Da man auf alle Extremfälle vorbereitet sein will, wurde angenommen, dass das Hydrantennetz ausgefallen ist und das Wasser aus der Aue herangeführt werden muss. „Wir haben ein extremes Szenario gewählt, denn wenn wir das beherrschen, kommen wir mit allen Situationen zurecht“, erläutert Bruckmann.

Über eine Stunde im Einsatz

Unterdessen wurde die erste Person aus dem Gebäude gerettet. Während ein zweiter Trupp der Freiwilligen Feuerwehr ins Gebäude vorging, bauten weitere Einsatzkräfte eine Leiter auf, um ein Kind vom Balkon zu retten. Nach etwas über einer Stunde war die Einsatzlage abgearbeitet und alle drei Personen aus dem Gebäude gerettet.

Am Ende der Übung zeigten sich Stadtbrandmeister Bruckmann sowie der kommissarische Leiter der Bundeswehrfeuerwehr, Marcus Bahr, zufrieden mit der Leistung aller Einsatzkräfte. Die Zusammenarbeit von zivilen und militärischen Helfern habe gut geklappt.

Bahr wies bei der Auswertung darauf hin, dass diese Übung nicht die erste gewesen sei. So standen in den vergangenen Jahren bereits Übungen zur Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten nach einem Hubschrauberabsturz sowie die Rettung von Personen aus dem Flugsimulator auf dem Programm. Dass solche Übungen ihren Zweck nicht verfehlen, sieht man an der positiven Zusammenarbeit bei den gemeinsamen Einsätzen. Bei einem Autobrand auf der B65 in diesem Jahr arbeitete man ebenso zusammen wie beim Großbrand im Jetenburger Hof 2015. r

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