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Großküche für alle Einrichtungen?

Kita-Essen ist Thema im Ausschuss Großküche für alle Einrichtungen?

Der erste Bauabschnitt der neuen Krippe an der Hinüberstraße soll Ende des Jahres fertig werden. Aber auch der zweite Bauabschnitt beschäftigt bereits die politischen Gremien. Außderdem ist die Essensversorgung ein Thema im Ausschuss für Jugend und Familie gewesen.

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Blindow-Schule oder ehemalige Berufsschule sind Bezeichnungen, die nicht zur neuen Einrichtung an der Hinüberstraße passen. Die Stadt wird daher zu einem Wettbewerb aufrufen, um einen Namen zu finden.

Quelle: rc

Bückeburg. So brachte der Ausschuss für Jugend und Familie in seiner jüngsten Sitzung die rechtlichen Voraussetzungen auf den Weg, dass zwei der vier ursprünglich geplanten Kindergartengruppen in Krippengruppen umgewandelt werden. Zudem wurde über die Küche beraten, die in der Einrichtung entstehen wird.

 Wie Fachgebietsleiter Christian Schütte erläuterte, wird die Stadt Bückeburg weiter von Anmeldungen für Krippenplätze „überrollt“: „Sie steigen monatlich.“ Um genügend Krippenplätze vorweisen zu können, ist daher bereits mehrfach diskutiert worden, zwei Krippengruppen im zweiten Bauabschnitt einzurichten. Dafür muss der Rat jetzt einen formellen Beschluss fassen, damit die Stadt beim Land entsprechende Förderanträge stellen kann und mehr Zuschüsse für die Einrichtung der Krippenplätze erhält. Wie Schütte auf entsprechende Nachfragen des Ratsherrn Oliver Salomon (WIR für Bückeburg) sagte, habe die Verwaltung bei Kindergartenplätzen eine Deckung von 91 Prozent und damit genügend Plätze im Bestand. Bei Krippenplätzen werde nach Fertigstellung der Hinüberstraße eine Deckung von 50 Prozent erreicht. Salomon hatte wissen wollen, was mit Kindern passiert, die aus dem Krippenalter herauswachsen.

 45.000 Mitagessen pro Jahr

Offen ist nach wie vor, ob an der Hinüberstraße eine Küche eingerichtet wird, die den Bedarf aller Bückeburger Kindergärten und Grundschulen mit circa 45.000 Portionen Mittagessen jährlich deckt oder aber eine Zubereitungsküche, die den Bedarf der eigenen Einrichtung mit 160 Essen täglich erfüllt. In der Diskussion klang aber durch, dass es die große Lösung nicht wird, da es zu viele rechtliche und organisatorische Hürden zu überwinden gilt.

 Von diesen listete der Fachgebietsleiter eine ganze Reihe auf: Die Küche sei wegen der Ferien ein Vierteljahr nicht in Betrieb. Was sei dann mit dem Personal? Was koste der Betrieb einer solchen Küche, was die Zubereitung? Wie sei die Logistik zu lösen, wenn das Essen zu andere Einrichtungen gefahren wird? Wie sei es mit der Steuerpflicht, wenn die Stadt eine solche Küche betreibe? Wer plane die Küche? Schüttes Fazit: „Wir als Verwaltung trauen uns die Beantwortung und Lösung dieser Fragen nicht zu. Dazu brauchen wir einen Fachplaner.“ Es bereite weniger Schwierigkeiten, wenn mit der Küche die Einrichtung bekocht werde, auch weil dies ein Teil der Betreuung sei. Derzeit ist auch ein Arbeitskreis dabei, eine Lösung für die Mittagsverpflegung zu finden.

 

 Während die Küchenplanung einstimmig zur weiteren Beratung in die Fraktionen verwiesen wurde, stimmte der Ausschuss einstimmig dafür, zwei der vier Gruppen in Krippengruppen umzuwidmen.  rc

Wie ist die Verkehrsanbindung der neuen Einrichtung geplant?

Die Umbauarbeiten an der neuen Krippe und Kindertagesstätte befinden sich weiterhin im Zeit- und Kostenrahmen, wie Baubereichsleiter Jörg Klostermann auf Anfrage mitteilte. Es habe zwar noch einige Überraschungen gegeben, wie es bei Altbauten immer möglich sei. Sie zu beheben, sprenge aber nicht den kalkulierten Rahmen. Auch ein Unternehmen für die Rohbauarbeiten konnte mittlerweile nach Angaben Klostermanns gefunden werden. Beim Ortstermin des Bau- und Umweltausschusses vor einigen Wochen hatte es angesichts der brummenden Baukonjunktur noch Unsicherheiten gegeben, ob Angebote eingehen.
Da es immer wieder Nachfragen unserer Leser gegeben hat, wie denn die Verkehrsanbindung der neuen Einrichtung geplant ist und ob mit einem Verkehrschaos zu rechnen ist – Stichwort „Mama-Taxi“ – hier ein Überblick:

  • Die Krippe an der Hinüberstraße wird über die vorhandene Zufahrt rechts des Gebäudes erschlossen, und es werden Stellplätze für Besucher/Eltern eingerichtet. Die Abfahrt erfolgt über eine neue Ausfahrt kurz vor dem Kreisel Kreuzbreite.
  • Die Kita wird über eine bereits vorhandene Zu- und Ausfahrt von der Hannoverschen Straße erschlossen. Dort werden im südlichen Bereich Stellplätze für Eltern und auch Mitarbeiter angelegt. Mit einer Zuwegung werden sie zum Haupteingang mit seinem Fahrstuhl geführt. rc
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