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Gruselspaß im „Blutbad“

Halloween mit gefärbtem Wasser Gruselspaß im „Blutbad“

Es ist schon erstaunlich, wie der ultraharte Horror nach seiner langen kulturellen Verbannung auf einmal quasi über Nacht wieder salonfähig wurde. Zombies oder blutgierige Dämonen, die seit den achtziger Jahren für Jahrzehnte als verpönt und soziokulturelle Schmuddelware von unterirdischem Niveau galten, finden sich durch TV-Serien wie „The Walking Dead“, „Outcast“ oder „Ash vs The Evil Dead“ auf einmal wieder als ungemein angesagt in der Mitte der (TV-konsumierenden) Gesellschaft wieder.

 

 Es ist schon erstaunlich, wie der ultraharte Horror nach seiner langen kulturellen Verbannung auf einmal quasi über Nacht wieder salonfähig wurde.

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Der größte Spaß bei der Halloween-Party ist stets dann, wenn ein Mitglied des Bäder-Teams zur Flasche mit der Lebensmittelfarbe greift – und das Hallenbad zum Blutbad wird.

Quelle: jp

Bückeburg. Wer den Grusel jedoch statt auf der Mattscheibe lieber im Wasser erleben möchte, und das verbunden mit jeder Menge höllischem Spaß und sportlichem Körpereinsatz, der kam auch in diesem Jahr um die traditionelle Halloween-Party im Bückeburger Dr.-Faust-Hallenbad nicht herum. Diese zog wieder viele hundert große und kleine Grusel-Fans in die höllisch-gruselig dekorierte und illuminierte Sportstätte am Unterwallweg, um sich vier Stunden lang zu gar grausiger Geräuschkulisse nach Herzenslust auszutoben. Ordentlich in Schale geworfen hatten sich dazu wie in jedem Jahr die Bädermitarbeiter, um als Vampire, Grusel-Nonnen oder strubbelhaarige Wiedergänger das Partyvolk weniger das Fürchten als mehr das Feiern zu lehren.
Besucherin Fabienne Niemann (11) kreischte da auch mehr aus Vergnügen denn aus Entsetzen, als ihr Bäder-Mitarbeiterin Jessica Kerkmann in Gestalt einer weißgesichtigen Geisterscheinung an die Gurgel ging.
Den größten Spaß bedeutete es jedoch wie immer, wenn ein Mitglied des Bäder-Teams zur Flasche mit der Lebensmittelfarbe griff, um Swimming-Pool, Riesenrutsche und auch Teile des Schwimmerbeckens in ein (zumindest optisch anmutendes) Blutbad zu verwandeln.
Das blieb – wie immer – für die Partygäste natürlich ebenso ohne Folgen wie für das Bad selbst: Als am Morgen darauf die Frühschwimmer an gleicher Stelle zur morgendlichen Leibesertüchtigung schritten – aufgrund der Zeitumstellung eine Stunde wacher und somit umso motivierter – erstrahlte das Dr.-Faust-Hallenbad wieder in solcher Reinheit, als habe sich nichts dergleichen am Abend zuvor dort abgespielt. jp

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