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„Es war ein erfolgreiches Jahr“

Gutachter lobt Geschäftsmodell des Abwasserbetriebs „Es war ein erfolgreiches Jahr“

Einen gegenüber den Vorjahren von viel Kontinuität geprägten Geschäftsbericht hat der Abwasserbetrieb der Stadt Bückeburg jetzt im Betriebsausschuss für das Wirtschaftsjahr 2015 vorgelegt.

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Diese Betonrohre finden bei Baumaßnahmen im Bereich der Petzer Straße Verwendung.

Quelle: bus

Bückeburg. „Wir sehen ein relativ stetiges Geschäftsmodell, das von großer Erfahrung zeugt“, meinte Jürgen Kupski, der das Zahlenwerk seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Bitac (Bielefeld) unter die Lupe nahm. „Es war wieder ein durchaus erfolgreiches Jahr“, stellte Ausschussvorsitzender Jens Meier fest.

Die zehn Mitarbeiter des von Rainer Klenke geleiteten Betriebs zeichneten 2015 für eine Bilanzsumme in Höhe von 22,686 Millionen Euro (2014: 22,527 Millionen) verantwortlich.

Die Eigenkapitalquote stieg von 27,20 auf 28,15 Prozent, das Anlagevermögen war am Bilanzstichtag zu 29,10 (2014: 27,96) Prozent durch Eigenkapital gedeckt. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 2,792 Millionen Euro (2014: 2,771), der Jahresüberschuss betrug 264000 Euro (2014: 274 000), 192 000 Euro (2014: 202 000) wurden in die Betriebsrücklage eingestellt.

Der Rest in Höhe von 72 000 Euro wird an den Stadtkämmerer überwiesen – das Jahresergebnis entspricht der Eigenkapitalverzinsung der Stadt Bückeburg. „Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass das Wirtschaftsjahr 2015 positiv verlaufen ist, die geschäftliche Entwicklung erfüllte die Erwartungen in vollem Umfang“, erklärte Klenke.

Weitere Baumaßnahmen sind geplant

Auf der Einnahmeseite machten die Schmutzwassergebühren mit 1 958 000 Euro (2014: 1 927 000) den weitaus größten Posten aus. Die Gebühren für Niederschlagswasser schlugen mit 425 000 Euro (2014: 418 000) zu Buche. Die für den Zeitraum von 2014 bis 2016 kalkulierten Gebühren lagen für Schmutzwasser bei 1,82 Euro pro Kubikmeter und für die Niederschlagsentwässerung bei 0,31 Euro pro Quadratmeter überbauter und befestigter Fläche.

Bei den Investitionen (2015: 552 000, 2014: 497 000 Euro) stellte Klenke Herrichtungen an der Schlossgartenstraße (173 000 Euro) und der Scharnhorststraße (144 000 Euro) sowie Inlinersanierungen (102 000 Euro) heraus. Zudem investierte der Betrieb in die Herstellung neuer Hausanschlüsse für Baulücken, die Erneuerung der Pumpstationen Triftstraße/Lehnstraße und Hus-Aren-Weg sowie in Planungen für einen auf dem Areal der Kläranlage in der Kornmasch vorgesehenen Faulturm.

Für das laufende Jahr sind unter anderem Baumaßnahmen im Bereich der Fauststraße, der Petzer Straße und der Friedrich-Bach-Straße vorgesehen. „Für 2016 und 2017 wird damit gerechnet, dass aufgrund der derzeitig abzusehenden Entwicklung des Abwasserbetriebs auch in diesen Jahren ein Ergebnis in Höhe des verzinsten Eigenkapitals erzielt werden wird“, gab Klenke zu verstehen. bus

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