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„Hänsel und Gretel“ kommen in den Rathaussaal

Aufführung in Bückeburg „Hänsel und Gretel“ kommen in den Rathaussaal

„Hänsel und Gretel“ gehört fraglos zu den beliebtesten Märchen, die zur Weihnachtszeit auf deutschen Theaterbühnen zu erleben sind – in Bückeburg zuletzt vor einem Jahr als Revue während des Weihnachtszaubers auf Schloss Bückeburg.

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"Hänsel und Gretel" wird demnächst wieder in Bückeburg aufgeführt.

Quelle: jp

Bückeburg. In diesem Jahr kehrt die Geschichte vom Geschwisterpaar und der bösen Hexe in der Opern-Version von Engelbert Humperdinck nach Bückeburg zurück: Schauspieler und Produzent Jens Wassermann bringt die Märchenoper mit dem Ensemble seines Sonnentor-Theaters am ersten Adventswochenende auf die Bühne des Rathaussaals.

Ein Unbekannter ist Jens Wassermann auf dem Bückeburger Kulturparkett schon lange nicht mehr. Seit Jahren zeichnet der 1978 in Gotha geborene Wahl-Berliner als Bühnenautor und Darsteller bei den Shows während der Landpartie und des Weihnachtszaubers auf Schloss Bückeburg verantwortlich, ebenso beim X-Mas-Special der Hofreitschule. Vor einem Jahr realisierte er als Produzent mit dem von ihm vor zehn Jahren an der Mecklenburgischen Seenplatte gegründeten Sonnentor-Theater die Inszenierung des Musicals „Anatevka“, das im Juli im Bückeburger Ratshaussaal Premiere feierte.

Auch für die Hauptrollen in „Hänsel und Gretel“ griff Wassermann auf sein bewährtes Sonnentor-Ensemble zurück. Als Gretel wird dabei – wie schon in der Revue beim Weihnachtszauber vor einem Jahr – die Berliner Sopranistin Anne Görner auf der Bühne stehen. Den Part ihres Bruders Hänsel übernimmt Mezzosopranistin Dorothe Ingenfeld aus Xanten, die der Mutter die norwegische Sopranistin Tonje Haugland, die in „Anatevka“ als Golde, der Ehefrau von Hauptfigur Tevje, zu erleben war. Auch Alec Otto, der den Part des Vaters singt, ist in Bückeburg kein Unbekannter: Der südafrikanische Tenor stand im Mai 2013 bei der Landpartie zum Thema Indonesien auf der Bühne im Schlosspark.

Erstmals am 30. November

Für die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ wird Wassermann, der vor einem Jahr in der Revue-Version auf dem Weihnachtszauber noch die Hexe verkörperte, auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Für die Produktion zeichnet die Bückeburgerin Miriam Heinze verantwortlich, die musikalische Gesamtleitung übernimmt wie schon bei der Märchenspiel-Inszenierung „Schneewittchen“ vor vier Jahren der heimische Pianist Stephan Winkelhake. Es singen die Mitglieder des Sonnentor-Theaterchors, der als Projektchor aus der „Anatevka“-Inszenierung hervorging. Beteiligt ist außerdem die preisgekrönte Artistin Vera Hummel mit ihrer romantischen Mond-Darbietung.

Erstmals öffnen wird sich der Vorhang im Bückeburger Rathaussaal für „Hänsel und Gretel“ am Donnerstag, 30. November, und am Freitag, 1. Dezember, jeweils ab 10.30 Uhr. Beide Vorstellungen sind primär für Schulen und Kindergärten. Weitere Aufführungen sind für Sonnabend, 2. Dezember, ab 19.30 Uhr, und Sonntag, 3. Dezember, 16 Uhr, geplant. Karten gibt es ab dem 4. Oktober in der Buchhandlung Scheck.

Gesucht werden nun für die Aufführung junge Darsteller für die Traum-Szenen am Ende des zweiten Akts sowie als Lebkuchenkinder im Finale. Melden können sich dafür Kinder im Alter zwischen acht und 15 Jahren mit Spielfreude und Talent zum Singen. Das Casting für die Besetzung findet am Sonntag, 8. Oktober, von 14 bis 18 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Stadtkirchengemeinde Bückeburg statt. Informationen dazu gibt es bei Miriam Heinze, Telefon (0172) 1821194. jp

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