Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Bückeburg Stadt Hallenbad soll zur Wintersaison öffnen
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Hallenbad soll zur Wintersaison öffnen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:30 01.09.2015
Noch sieht es am Hallenbad nicht so aus, das am 22. September eröffnet werden kann. Quelle: rc
Bückeburg

Das Hallenbad ist während der Freiluftsaison des Bergbades grundlegend technisch saniert worden. Es erhielt eine neue Lüftungsanlage, außer der Warmwasserbereitung eines der Herzstücke eines Hallenbades. Zirka 750.000 Euro sind für einen Anbau und die neue Technik sowie der Komplettsanierung der Duschen veranschlagt worden. Die neue Anlage besteht aus zwei separaten Lüftungen: Mit der einen wird das eigentliche Bad entlüftet, mit der anderen die Nebenräume wie Duschen, Umkleiden, Bistro oder Toiletten. Die Geräte sind so voluminös und gut isoliert, dass sie nicht mehr in den alten Technikraum passten. Daher musste ein Anbau vor dem vorhandenen Technikraum mit einer Grundfläche von 42 Quadratmetern gebaut werden, mit dem Mitte April begonnen wurde.

Wie Wilharm sagte, gibt es derzeit „ein bisschen Verzug“ bei den Arbeiten. Die Verzögerungen sind darauf zurückzuführen, dass sich während der Bauphase herausstellte, dass vorhandene Rohrleitungen nicht so genutzt werden konnten, wie es eigentlich geplant war. „Überraschungen, wie sie bei Altbauten immer wieder vorkommen, wenn im Bestand gearbeitet werden muss“, wie Wilharm sagte. Daher musste umgeplant werden: Neue Rohre wurden bestellt. Seitens der Handwerker sei ihm aber mehrfach versichert worden, dass der geplante Fertigstellungstermin, der 22. September, eingehalten werden kann.

Wäre gut. Denn wenn der Termin nicht eingehalten werden kann, werden Bückeburgs Schwimmer für einige Zeit in die Röhre gucken. Denn das Bergbad wird definitiv am 20. September geschlossen. Für diesen Sonntag ist das obligatorische Abschwimmen terminiert. Eine Verlängerung der Freiluftsaison schloss Wilharm aus. Eine Verlängerung sei „absolut unwirtschaftlich“, da die Energiekosten viel zu hoch seien, um das Wasser in den kalten Nächten auf Temperatur für die wenigen Schwimmer zu halten, die das Bad dann noch nutzen würden. Zudem sei die Sicherheit nicht gewährleistet, da die Schwimmmeister in den dunklen Morgen- und Abendstunden die Becken nicht überblicken könnten, da keine ausreichende Außenbeleuchtung an den Becken vorhanden ist.

Obwohl die Freiluftsaison im Bergbad in diesem Jahr wegen der Sanierungen im Hallenbad früher begonnen hat, wird die magische Besuchermarke von 100000 Besuchern 2015 nicht geknackt. „Derzeit liegen wir knapp unter 90.000 Besucher“, so Wilharm, „100.000 sind nicht mehr zu schaffen.“ Als Grund führte der Geschäftsführer das unbeständige Wetter dieses Sommers an. Zwar habe es viel heiße Tage gegeben, aber auch viele Tage mit Regen und/oder kalten Temperaturen. rc