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Halloween im Schwimmbecken

Im Bad ist der Teufel los Halloween im Schwimmbecken

Wenn das die Frühschwimmer, die allmorgendlich ihre gleichförmigen Bahnen durch das 25-Meter-Becken des Dr.-Faust-Hallenbades ziehen, gesehen hätten, vielleicht hätten sie sich ihren nächsten Badbesuch noch einmal überlegt: Nicht nur der sprichwörtliche Teufel war bei der traditionellen Halloween-Party der Bückeburger Bäder GmbH los, sondern gleich viele Hundert.

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„Noch etwas ,Blut’ gefällig?“ Die Kinder fiebern im Becken der Dusche mit rotem Lebensmittelsaft entgegen.

Quelle: jp

Bückeburg. Wie schon in den vergangenen Jahren erlebte das nassfröhliche Kürbiskopf-Event einen so großen Andrang feier- und planschfreudiger Wassergeister und Plansch-Gespenster, dass wahrscheinlich sogar Michael Myers und Jason Vorhees sicherheitshalber zum Rettungsring gegriffen hätten.

Denn dieses Partyvolk verwandelte das Schwimmerbecken, die Riesenrutsche und den Whirlpool an diesem Abend mehr als einmal in einen riesigen Bluttümpel. Natürlich nicht mit echtem Blut, doch die Lebensmittelfarbe, mit der Betriebsleiter Erik Rechenberg und seine wie immer schaurig-schön kostümierten und geschminkten Mitarbeiter die kreischende und tobende Menge begossen, sah täuschend echt aus und wirkte im stroboskopartigen Blitzgewitter der eigens für die Halloween-Party installierten Licht- und Tonanlage gleich noch mal so gruselig.

Keine Mühen gescheut hatte das Bäder-Team, um die alljährliche Halloween-Party wieder zum Grusel-Spaß erster Güte werden zu lassen. Dabei sorgte in bewährter Weise Jürgen Apking für die Licht- und Toneffekte und damit für alles, was optisch und akustisch eher in einen „Hellraiser“-Film gehört hätte als in ein Hallenbad. Der Erfolg gab ihnen angesichts des Andrangs – insbesondere im zeitweilig völlig überfüllten Whirlpool – recht: „Trotz der aktuellen Herbstferien, gutem Wetter und Jahrmarkt ist der Bann ungebrochen“, freute sich Rechenberg. Deswegen dürfte einer Wiederholung im kommenden Jahr nichts im Wege stehen.

Richtig magisch wirkte das Dr.-Faust-Hallenbad aber auch am nächsten Tag: Denn als dort Sonntagmorgen die Frühschwimmer eintrudelten, war von dem exzessiven Party-Tohuwabohu, von den riesigen Blutmengen im Whirlpool oder den gigantischen Spinnenweben an Wänden und Schwimmmeister-Kabine nichts mehr zu sehen.jp

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