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Haus des Kindes: Dritte Kraft kommt

„Wir legen Wert auf Qualität“ Haus des Kindes: Dritte Kraft kommt

Der Ausschuss für Jugend und Familie hat einem Antrag des Hauses des Kindes stattgegeben, dass für die beiden Kinderkrippen des Haus des Kindes ab dem 1. August eine dritte Fachkraft eingeführt wird.

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Der Ausschuss für Jugend und Familie spricht sich für dritte Kraft in Krippengruppen des Haus des Kindes aus.

Quelle: Symbolfoto

 Bückeburg. Rund 12000 Euro sind seitens der Stadtverwaltung für diesen ersten Beschluss veranschlagt. Die Ausschussmitglieder gehen davon aus, dass nach dem ersten positiven Signal weitere Einrichtungen mit Krippengruppen folgen werden und ebenfalls eine dritte Kraft beantragen. Das würde die Verwaltung bis 2018 rund 30000 Euro kosten, bis 2020 wird mit Kosten von rund 75000 Euro gerechnet – ohne Tarifsteigerungen.

Wie Fachgebietsleiter Christian Schütte erläuterte, hat die Niedersächsische Landesregierung zum 1. Januar 2015 beschlossen, dass eine dritte Kraft in Krippengruppen eingeführt wird. Im aktuellen Kindergartenjahr wird mit 20 Wochenstunden begonnen, die bis zum Jahr 2020 auf eine Vollzeitbeschäftigung ausgeweitet werden. Ab 2020 besteht dann auch die Verpflichtung, eine dritte Kraft für jede Gruppe einzustellen.

Bezahlt werden diese dritten Kräfte aus Landesmitteln, wie Schütte weiter sagte. Nur die Vertretungen nicht. Im Fall von Urlauben, Krankheit oder Fortbildungen ist die Kommune gefordert, diese Vertretungen bereit zustellen und natürlich auch zu bezahlen. Das bedeutet die Stadtverwaltung muss eben auch aus eigenen Mittel die Kosten von 12000 bis zu 75000 Euro aufbringen. Derzeit gibt es in Bückeburg insgesamt sieben Krippengruppen, mit stetig steigender Tendenz.

„Wir werden wohl nicht umhin kommen, die dritten Kräfte einzuführen“, eröffnete die Ausschussvorsitzende Anka Knechtel (SPD) die Diskussion: „Wir legen Wert auf die Qualität unserer Einrichtungen.“ Und eine dritte Kraft sei eine Steigerung der Qualität, da die beiden Erzieherinnen, die 15 Krippenkinder zu versorgen haben, entlastet werden.

Das bekräftigte die Leiterin der Städtischen Kindertagesstätte am Unterwallweg, Iris Wilkening, mit dem Hinweis: „Wer ein Kind groß gezogen hat, weiß, was 15 Kinder für zwei Kräfte bedeuten.“ Und Carsten Prante vom Haus des Kindes ergänzte: „Eine dritte Kraft wird die einzige Standarderhöhung sein, die in den kommenden Jahren zu erwarten ist.“ Daher sollte der Ausschuss zustimmen. Das tat der Ausschuss schlussendlich dann auch einstimmig. rc

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