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Hausmeister schult Lehrer im Brandschutz

Bückeburg Hausmeister schult Lehrer im Brandschutz

„Na, wo brennt’s denn?“ ist längst zur Redewendung geworden und meist nicht ernst gemeint. Bei der Feuerwehr kennt man da überhaupt keinen Spaß. Das machte Haus- und Brandmeister Peter Kipper unmissverständlich klar, als er im Gymnasium Adolfinum vor interessierten Lehrkräften über die Kunst des Feuerlöschens referierte.

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So wird’s gemacht: Chemielehrerin Dagmar Günther wird von Adolfinum-Hausmeister (und Brandmeister) Peter Kipper geschult.

Quelle: pr.

Bückeburg. Gut 50 Feuerlöscher sind im Schulgebäude verteilt – alles streng nach Vorschrift. In den Chemieräumen arbeitet man im Brandfall auch in Zukunft mit Pulver, der Rest soll allmählich auf Schaum umgerüstet werden, so Kipper. Er warnt: „Niemals brennendes Öl mit Wasser löschen!“ Ein Kollege scherzt angesichts der Explosionsgefahr: „Dann schon lieber Öl ins Feuer gießen.“

Rosita Goecke, die Initiatorin der kleinen Schulung, hatte das Vergnügen, von Kipper mit einer Branddecke eingewickelt zu werden. Auch die muss man einzusetzen wissen, wenn Not am Mann ist: „Der Kopf muss unbedingt frei bleiben.“ Löschdecken gibt es nur im Trakt der Naturwissenschaftler und in der Küche der Schule. Dass den versammelten Lehrkräften die praktischen Übungen mit dem Feuerlöscher richtig Spaß machten, war später auf dem Außengelände nicht zu übersehen. „Windrichtung, Mindestabstand, Spritzrichtung!“ Man hatte seine Lektion gelernt. Und Hausmeister Kipper, der seit Jahrzehnten bei der Bückeburger Feuerwehr als Brandmeister mit dabei ist, gefiel es auch, mal im Adolfinum ganz auf Pauker zu machen. Für die Schüler gab er den Lehrkräften noch eine Botschaft mit auf den Weg: „Ein Feuerlöscher ist kein Spielzeug.“ r

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