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Heeresflieger feiern 20-jähriges Bestehen

Bückeburg Heeresflieger feiern 20-jähriges Bestehen

Mit schmissiger Musik und zahlreichen Ehrengästen hat die Gemeinschaft der Heeresflieger ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Oberst Uwe Klein, Schirmherr und Kommandeur der Heeresfliegerwaffenschule, lobte den Verein für seine „großartige Arbeit, die sie hier geleistet haben“.

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GdH-Vorsitzender Klaus Sonnhof (r.) mit dem Schirmherrn, Oberst Uwe Klein, Kommandeur der Heeresfliegerwaffenschule und General der Heeresfliegertruppe.

Quelle: mig

Bückeburg. Einen besseren Ort hätten sich die Heeresflieger für ihren runden Geburtstag kaum aussuchen können. Im Hubschraubermuseum hatten sich mehr als 110 Gäste eingefunden, darunter der frühere Militärpfarrer am Standort, Michael Lerche (heute Bilshausen im Eichsfeld), Brigadegeneral a.D. Bernhard Granz, der Vorsitzende des Dachverbandes der GdH, sowie der ehemalige General der Heeresfliegertruppe, Brigadegeneral a.D. Günter Hannstein aus Bückeburg.

Der Reigen der Grußworte wurde von Horst Schwarze, dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Bückeburg, eröffnet. Schwarze sprach davon, dass es ohne die Heeresfliegerwaffenschule wohl auch kein Hubschraubermuseum geben würde, und wünschte den Mitgliedern, „dass sie weiter an ihrem Zusammengehörigkeitsgefühl, dass sie verbindet, festhalten“.

Auf die sich verändernden Rahmenbedingungen ging Oberst Klein ein. Er schilderte, dass die Heeresfliegerwaffenschule am 1. Juli in das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum übergeht. All diesen Veränderungen zum Trotz hätten die Heeresflieger ihren Kern bewahren können. Die Aufgabe der GdH sieht Klein darin, die Gemeinschaft und den Austausch von aktiven und ehemaligen Heeresfliegern zu fördern. Die Bückeburger GdH stelle dabei aufgrund ihres Standortes eine Besonderheit dar. Sie sei mit rund 300 Mitgliedern die „gefühlt größte“. Dem Chef Konrad Roesen dankte Klein für die geleistete Arbeit. Er hoffe, dass der „eingeschlagene belebende Kurs“ gehalten werden kann.

In die gleiche Kerbe schlug Brigadegeneral a.D. Granz. Sein Lob ging an die GdH Bückeburg als Ganzes. Sie sei ein wichtiger Ankerplatz für aktive und ehemalige Heeresflieger.

An die Gründung der GdH Bückeburg erinnerte dann deren Chef Klaus Sonnhof. Damals, im März 1995, hätten Mitglieder der damaligen Gemeinschaft der Heeresflieger ein Schreiben von Oberst a.D. Roesen erhalten, dem Vorsitzenden der GdH, der die Bildung einer zentralen örtlichen Gemeinschaft der Heeresflieger anregte. Am 8. Juni war es dann so weit: Im Offiziersheim Achum wurde die Gemeinschaft begründet und Oberstleutnant a.D. Gerd Möhle zum Vorsitzenden bestimmt. Die Aufgabe sieht Sonnhof in der Pflege des kameradschaftlichen Zusammenhalts, um „sich nicht aus den Augen zu verlieren“. „Unsere aktiven Kameraden und vor Kurzem aus dem aktiven Dienst verabschiedeten Kameraden tun sich schwer, dieses Wir-Gefühl zu entwickeln, wenn sie zum Beispiel nicht zum Zukunftspersonal der Heeresfliegertruppe gehören“, mahnte Sonnhof an. Hier gelte es, diese Kameraden „einzufangen“.

Dass die GdH Bückeburg gut in Schuss ist, zeigen die Mitgliederzahl, die von 100 auf 309 gestiegen ist. mig

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