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„Heimscheißer“ gewinnen Boule-Meisterschaft

Bückeburg „Heimscheißer“ gewinnen Boule-Meisterschaft

Das ist die Stunde „Null“ für die Organisatoren der Bückeburger Boule-Stadtmeisterschaften gewesen: Zum ersten Mal stand die VfL-Anlage an der Ahnser Straße weder für die Gruppenspiele noch für die Finalrunde zur Verfügung. Das machte einen ungewöhnlichen Ablauf erforderlich.

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Zum ersten Mal Bückeburger Stadtmeister – da lässt sich gut jubeln. Und die Organisatoren Dieter Getzschmann (links) und Detlev Puttler (rechts) feiern mit.

Quelle: sig

Bückeburg. Jeweils fünf Teams traten in Knatensen und im Schlosspark an, um sich von einem Gruppenmitglied zu verabschieden. Die übrig gebliebenen acht Starter spielten anschließend beim Tennisverein den Titelträger aus. Dass es einen neuen Meister geben wird, lag auf der Hand. Die „Bank-Rotöre“ als Vorjahressieger spielen künftig in Bad Eilsen und wurden dort Zweiter der Samtgemeinde-Meisterschaft. Auf sie treffen Bückeburger Teams bestenfalls bei der bevorstehenden Kreismeisterschaft.

Dort starten als Vertreter der Stadt Bückeburg die „Heimscheißer“ und „Bückeboule I“, die nach einem insgesamt fast zehnstündigen Boule-Marathon schließlich im Endspiel um den Titel kämpften. Der bislang bereits mehrmalige Meister „Bückeboule I“ unterlag nach einem anfangs zähen Verlauf mit 7:13.

Umso größer war die Freude bei dem neuen Titelträger, der sich zum ersten Male die Bückeburger Boule-Krone aufsetzen konnte. Man kennt sich gut, denn diese beiden Teams standen sich auch bereits im Finale der Eisstockmeisterschaft gegenüber. „Unseren etwas besonderen Namen haben wir uns aus einer Kneipenlaune heraus gegeben“, verriet ein Spieler der „Heimscheißer“.

Etwas kurios war der Verlauf der diesjährigen Titelkämpfe auch aus einem anderen Grund: Der neue Meister hatte in seiner Gruppe bei drei Niederlagen nur einen Sieg geschafft und wäre dadurch beinahe ausgeschieden. Nur das etwas bessere Ergebnis der erspielten Punkte rettete diese Mannschaft, die zu diesem Zeitpunkt keineswegs wie ein Titelanwärter wirkte. Aber in den anschließenden K.o.-Spielen schlug das Quartett nacheinander alle drei Bückeboule-Teams und deren „Zweite“ im Halbfinale sogar mit 13:0. Den dritten Platz holte sich das Team der Knatenser Bouletten II mit einem knappen, aber verdienten 13:11 gegen Bückeboule II. Der neue Vizemeister hatte in seiner Gruppe bei zwei Niederlagen auch nur den dritten Rang erreicht. Gruppensieger war hier Bückeboule III geworden. Und der Gewinner der Bronzemedaille, die Knatenser Bouletten II, waren bei drei Niederlagen nur dank zwei mehr erzielter Spielpunkte weitergekommen.

Für die drei besten Teams waren im Einsatz: Sören Schmidt, Martin Gütlein, Michael Gütlein und Holger Kowalski (Heimscheißer); Günter Schwarz, Andrè Strahler, Christian Lenz und Fritz Thürnau (Bückeboule I; Anette Puttler, Sieglinde Meyhöfer, Horst Seipp und Giesela Wischnewski (Knatenser Bouletten II). sig

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