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Bückeburg Stadt Heiter, beschwingt und besinnlich
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00:17 08.06.2017
Musik verbindet: Premiere für Muntadher Al Tatlawi. Quelle: vhs
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BÜCKEBURG

„Best Day of my Life“ dürfte nicht selten auch mit Musik zu tun haben. Abschied nehmen gehört in jedem Jahr dazu, dieses Mal jedoch traf es Olaf Mengeling und seine Bigband besonders stark. Umso mehr legten sich die Absolventen Annsophie Sokoll (Querflöte), Nele Tackenberg (Altsaxofon), Judith Heine (Baritonsaxofon), Mattis Brocks (Trompete), Jonathan Schatz und Jan-Philip Kruse (Posaunen), Noel Jeschke (E-Gitarre), Johannes Rohde (E-Bass), Barnaby Keuler (Percussion) und Johannes Hövermann (Klavier) ins Zeug. Das Publikum ging begeistert mit bei Titeln wie „Pick up the pieces“.

Dass es um die nachrückenden Jahrgänge am Adolfinum in Sachen Musik bestens bestellt ist, zeigten die Vielzahl der Formationen, die Qualität der Beiträge und das beherzte Auftreten der vielen Akteure. „Young and beautiful“ zeigten sich die Zöglinge einem großen Publikum.

Musikalische Sommertour

Maria Stephan eröffnete mit der Musikklasse 5.1, „Spanische Terzen“ entführten in den Süden Europas. Weiter ging die musikalische Sommertour mit „Euphoria“, bestens gelaunt dargeboten von Imke Röders Bläser-AG. Mit „Why we sing“ lieferte Tobias Kästners Vorchor ein Motto des Abends. Dass es auch traurige Anlässe sein können, zeigte die Streicher-AG in Zusammenwirken mit dem Orchester (Leitung: Agnes Bergmann-Thiel) und beiden Chören. Dabei soll „Tears in Heaven“ von Eric Clapton, wie Anna-Lena Gronau und Michaela Obermeyer erläuterten, mehr sein als Melancholie.

Große Beachtung fand die Musikklasse 6.1 von Röder. In Zusammenarbeit mit Musikern aus der Bläser-AG gab man Kostproben aus dem Musical „In 80 Tagen um die Welt“, das am 8. und 9. Juni im Adolfinum auf die Bühne gebracht wird. Zeitgemäß kostümiert fanden die Kinder in ihre Rollen. Ihr „God save the Queen“ zeigte, dass auch der Wagemut einer Weltreise weder im rein Praktischen noch in den Motiven eines Touristen der britischen Kolonialzeit aufgeht.

Wie Musik zusammenführt, sieht man auch an Muntadher Al Tatlawi, einem Schüler aus einer Sprachlernklasse. Die Augen des Geigers leuchteten, als er gemeinsam mit den anderen Streichern aufspielte. Das darf gut und gern Schule machen. vhs

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