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Hervorragendem Ruf gerecht geworden

Bückeburg / Kulturnacht Hervorragendem Ruf gerecht geworden

„Wir sind baff, dass es trotz des Starkregens zum Auftakt so gut läuft“, hat am Freitagabend eine erste von Albert Brüggemann gezogene Zwischenbilanz der langen Kulturnacht gelautet. Egal wohin man gucke, überall prägten von künstlerisch Interessierten gebildete Schlangen die Szenerie.

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Die lange Kulturnacht zog viele Interessierte an.

Quelle: bus

Bückeburg. „Wir können vollauf zufrieden sein“, fand der Hauptkoordinator des jetzt zum zehnten Mal auf die Beine gestellten Veranstaltungsmarathons.

Dabei hatten die Organisatoren im Vorfeld der Jubiläumsausgabe des Kulturvergnügens und auch noch am Anfang des Abends mehrere zumeist krankheitsbedingte Programmänderungen zu bewerkstelligen. „Dass die Ausfälle auf recht elegante Art und Weise aufgefangen werden konnten, freut mich ganz besonders“, gab der Vorsitzende des Ratsausschusses für Kultur und Tourismus zu verstehen. Zwar sei die genaue Besucherzahl erst in den kommenden Tagen zu ermitteln und das Resultat des zurückliegenden Jahres wohl nicht erreichbar, erklärte Brüggemann, „aber unter den gegebenen Umständen ist die Kulturnacht einmal mehr ihrem hervorragenden Ruf gerecht geworden“.

Die „gegebenen Umstände“ präsentierten sich zunächst ziemlich feucht – allerdings auch feucht-fröhlich. Womit nicht eine durch übermäßige Alkoholzufuhr hervorgerufene Fröhlichkeit, sondern die frohgemute Grundstimmung der Gäste gemeint ist. Hoher Luftfeuchtigkeit und Körpernähe in den häufig prall gefüllten Spielstätten war es geschuldet, dass sowohl den Künstlern als auch dem Publikum alsbald die eine oder andere Schweißperle auf der Stirn stand.

„Schneidende Luft und brausender Beifall“, lautete ein im Hubschraubermuseum aufzuschnappender Kommentar. „Da drin gibt es kaum noch Sauerstoff, aber alle sind gut drauf“, war vor dem städtischen Museum zu vernehmen. „Hier ist es so voll, da müssen Sie um die Ecke fotografieren oder wir reichen den Fotoapparat nach vorne durch“, hieß es im Eingangsbereich des „Braukellers“. „Ganz oben auf der Treppe sind noch zwei Plätzchen frei, zur Not nehme ich jemand auf den Schoß“, meinte Nané Lénard, die in der Hofbuchhandlung Frommhold ihren neuen Kriminalroman vorstellte.

Als im Laufe des Abends die „Waschküche“ (Brüggemann) etwas trockeneren Witterungsverhältnissen gewichen war, erhöhten die Akteure die Schlagzahl noch einmal ein wenig, sodass die Stimmung bei den im Stundenrhythmus wechselnden rund 100 Attraktionen keineswegs abflaute. Und jetzt hatte hier und da auch das eine oder andere Tröpfchen Alkohol seinen Anteil an der feucht-fröhlichen Gesamtatmosphäre. bus

Sonderführung zu den Ausstellungsstätten

Wie Albert Brüggemann am Rand der Kulturnacht mitgeteilt hat, bietet der organisierende Arbeitskreis am kommenden Mittwoch, 24. September, eine Sonderführung zu den Ausstellungsstätten der Jubiläumsausgabe an. Viele Künstler werden vor Ort sein und für Gespräche und Erörterungen zur Verfügung stehen. Die Tour beginnt um 18 Uhr am „Bücki“. Das in der Kulturnacht aufgenommene Foto zeigt flanierende Kulturgänger auf der Schulstraße. bus

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