Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Hier schlagen Metaller-Herzen höher

„Rock’n’Booze“-Open-Air an der Schraub-Bar Hier schlagen Metaller-Herzen höher

Am Wetter hat’s sicherlich nicht gelegen, und am Bandangebot erst recht nicht – aber fraglos hätte das „Rock’n’Booze“-Open-Air der Schraub-Bar den einen oder anderen Besucher mehr verdient.

Voriger Artikel
Abgeriegelt
Nächster Artikel
Vorwürfe sind nicht nachzuweisen

Mit Feuerfontänen und Musikern im Outlaw-Out lässt „Monstagon“ aus Hannover aufhorchen.

Quelle: jp

Bückeburg. Zwar hatten diejenigen, die vor Ort waren, einen Höllenspaß und feierten das Viergestirn der teilnehmenden Bands bis in die tiefe Nacht mit frenetischer Ausgelassenheit, doch insbesondere Headliner „Monstagon“ aus Hannover, frisch zurückgekehrt vom Auftritt beim größten Metal-Festival der Welt im schleswig-holsteinischen Wacken, dürfte nicht nur von dort ganz andere Publikums-Größenordnungen gewohnt sein.

 So lag’s wahrscheinlich am Überangebot parallel stattfindender Freiluftveranstaltungen, dass die Schraub-Bar in Sachen Publikumsandrang diesmal ein wenig hinten runterfiel. „Wirklich schade“, meinte dazu beispielsweise Besucherin Jana aus Minden, „bei so tollen Bands hätten hier eigentlich zehn Mal so viele Leute stehen müssen.“

 Den Auftakt des Live-Geschehens machte mit „Voltage“ eine Band mit Heimvorteil: Die Lokalmatadore ließen auch diesmal bei ihrem Gig nichts anbrennen.

 Einen mehr als nachhaltigen Eindruck dürfte auch „Queen of Smoke“ hinterlassen haben: Das Mindener Quartett machte sich mit seinem ebenso altmodischen wie dynamischen, treibenden und melodiösen, äußerst blues-lastigen Garagen-Rock bei zahlreichen Auftritten in der Region einen Namen als exzellente Live-Performer.

 Zu Atem kommen ließ das Publikum aber auch die dritte Band des Abends nicht: „Crossplane“ feuerten eine Breitseite Punk, Metal und Streetrock auf das nach Leibeskräften mitmoshende Auditorium ab. Erst seit zwei Jahren ist die Essener Formation der Marke hard & heavy musikalisch unterwegs und konnte dabei bereits nicht nur zahlreiche Clubshows und Hallenkonzerte verbuchen, sondern auch dieses Jahr auch auf dem legendären Wacken-Open-Air mitmischen.

 Wer danach noch Kondition hatte, der konnte sich bei „Monstagon“ nicht nur auf das fetteste musikalische Brett des Abends freuen, sondern auch auf eine extravagante Bühnenshow. Die vier Endzeit-Rocker aus Hannover, die in der vergangenen Woche an vier Abenden die Waste Stage auf dem Wacken-Open-Air aufmischten, lieferten so ziemlich alles, was das Metaller-Herz begehrt und erfreut.  jp

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg