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„Hier steht der Senior neben der Punkerin“

Bückeburg / Konzert „Hier steht der Senior neben der Punkerin“

Viele Stunden Musik, sechs Bands und ein Besucherrekord: Die 9. Osterrocknacht der Musikerinitiative „United Noise“ hat auch in diesem Jahr Maßstäbe gesetzt. Bei schönstem Festivalwetter strömten weit mehr als 1000 Gäste auf das Kronenwerksgelände und sorgten so bei den Organisatoren für gute Laune.

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Hinein in die jubelnde Menge: „Stage diving“ bei der 9. Osterrocknacht auf dem Kronenwerksgelände. © mig

Bückeburg (mig). Der stellvertretende Vorsitzende Oliver Werner sagte im Gespräch mit unserer Zeitung: „Wir sind sehr zufrieden, haben uns noch einmal gesteigert.“

Wie sehr, zeigte schon das große Fahrzeugaufkommen am Bahnhof. Dort standen auch Autos aus Frankfurt, Berlin und Braunschweig – weite Wege, die die Rocknacht-Fans gerne auf sich nehmen. Wie Heike und Jörg Kors, die extra aus Hannover angereist sind. Warum? „Weil hier gute Musik gespielt wird und man alte Bekannte wieder treffen kann.“

Bekannte wie Nina Bultmeyer, die sich den beiden gerade angeschlossen hat: „Wir haben uns seit der Schule nicht mehr gesehen. Unglaublich, wer alles hier ist“, freut sich die Bückeburgerin.

Bernd Dammer aus der Nähe von Nienburg ist das erste Mal auf dem Kronenwerksgelände. „Mir gefallen vor allem die alten Industriebauten. Man fühlt sich wie in einer anderen Welt.“

Tatsächlich: Einen besseren Platz für eine Rocknacht kann man sich kaum vorstellen. Überall stehen alte Baumaschinen, das große Osterfeuer wirft Schatten an die hohen Backsteinmauern. Die Bühne ist auf einem früheren Hof aufgebaut, darüber: eine Puppe, die auf einer Rakete sitzt. Unter diesem „Kunstwerk“ spielen die sechs Bands („Fucking History“, „Sound of Solace“, „Analogue“, „Julius & Kersten“, „Cletus Cat“) die an diesem Abend das volle Brett liefern.

Publikums-Lieblinge sind – wie auch schon in den letzten Jahren – die „Bad Nenndorf Boys“, die mit ihrem fröhlichen Ska-Punk und einem tollen Sänger bei den Fans punkten. „Wir haben auch diesmal wieder auf einen ausgewogenen Mix geachtet“, erläutert Oliver Werner, der das Osterevent in seinem neunten Jahr auf einem guten Weg sieht. „Wir haben uns wieder gesteigert, vor allem in Sachen Ton- und Lichttechnik.“ Das sei auch wichtig, immerhin habe man ein ganz gemischtes Publikum: „Hier steht der Senior neben der Punkerin.“

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