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Auszeichnung für Bückeburger Kita Hier wird geforscht

Die städtische Kindertagesstätte (Kita) am Unterwallweg in Bückeburg darf sich jetzt offiziell als „Haus der kleinen Forscher“ bezeichnen.

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Im Anschluss an die Urkunden-Überreichung stellen die Mädchen und jungen einige der Forschungsexperimente vor.

Quelle: bus

Bückeburg. Für die per Urkunde und Plakette dokumentierte Auszeichnung hat sich das Team der von Iris Wilkening geleiteten Einrichtung rund zwei Jahre lang ins Zeug gelegt. „Sie haben die Kinder mit viel Engagement bei ihren Entdeckungsreisen durch den Alltag begleitet und damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung der frühkindlichen Bildung geleistet“, gab Ursula Büthe während der Überreichung zu verstehen.

 Die Fachberaterin koordiniert beim Landkreis das von der gemeinnützigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ initiierte Projekt. Die Kita Unterwallweg ist nun landkreisweit die sechste ausgezeichnete Einrichtung. Weitere Forscher-Häuser finden sich in Lindhorst, Lauenau und Rodenberg sowie in Bückeburg im heilpädagogischen Kindergarten Bodelschwinghhaus und in der Röcker „Pusteblume“.

 „Ihr seid neugierig, und das ist gut so“, erklärte Bürgermeister Reiner Brombach. „Ihr wollt wissen, was um euch herum passiert. Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten“, hielt das Stadtoberhaupt fest, das ebenso voll des Lobes war wie Kreisjugendamtsleiter Hans-Ulrich Born.

 Am Unterwallweg, wo das Interesse bereits 2008 durch das von der Biologin Eva von Löbbecke-Lauenroth begleitete Projekt „Naturforscher“ geweckt worden war, kümmerten sich insbesondere Delia Stahlhut und Denise Gbur um die Beantwortung der Fragen. Bei den Experimenten ging es beispielsweise darum, welche Rolle die Luft spielt. „Braucht Luft Platz?“, „Hat Luft ein Gewicht?“ und „Kann man Luft sehen?“ lauteten einige der Fragestellungen.

 Das „Haus der kleinen Forscher“ gilt als die größte Frühbildungsinitiative Deutschlands. Zu den Stiftungspartnern zählen die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens-Stiftung, die Dietmar-Hopp-Stiftung, die Stiftung der Deutschen Telekom und die Autostadt Wolfsburg. Als Förderer ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit im Boot.

 „Die Experimente und Forscherideen kommen aus dem Lebensalltag der Kinder und lassen sich mit einfachen Mitteln umsetzen“, erläuterte Koordinatorin Büthe. Die Welt halte viele spannende Dinge bereit, die es zu entdecken gelte. Gleichzeitig solle die Auszeichnung Ansporn sein, bei den Jungen und Mädchen die Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik zu wecken.

 Die Zertifizierung müsse unterdessen alle zwei Jahre erneuert werden. „Einschlafen dürft ihr also nicht“, betonte Büthe. bus

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