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Himmlische Gesänge

Märchensänger Himmlische Gesänge

Engelsgleiche Stimmen, ein klug gewähltes Programm – beim Weihnachtskonzert der „Schaumburger Märchensänger“ hat einmal mehr alles gepasst. In der fast voll besetzten Stadtkirche brillierte der Chor mit einer Natürlichkeit, die von Herzen kommt und zu Herzen geht.

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Mit Gesten und Choreografien unterfüttert der Kinderchor seine tolle Gesangsdarbietung.

Quelle: mig

Bückeburg. Ein Weihnachten ohne das Weihnachtskonzert der Schaumburger Märchensänger? Zumindest in Bückeburg ist das fast undenkbar. Pastor Rainer Diekmann hat jedenfalls absolut recht, wenn er sagt, dass „wenn ich in diese fröhlichen Gesichter blicke gleich Adventsstimmung bei mir aufkommt.“

Wie recht er hatte, zeigte sich dann beim Einzug der Märchensänger, die ihr Programm mit dem wunderbar intonierten „Adeste fidelis“ („Herbei o ihr Gläubigen“) begannen. Der homogene Gesamtaufbau, die klaren, hellen Stimmen – all das machte schon das Eingangslied zu einem kleinen, funkelnden Juwel. Oft gehört, aber nie so. Ähnlich gut gelang der Weihnachtsklassiker „Macht hoch die Tür“, den der Chor auf eine ganz eigene Art und mit leichten Verzögerungen sang. Die Tempowechsel geben dem Lied eine ganz eigene, eindrückliche Note. Weiter ging’s mit dem fast schon mondsüchtig-melancholischen „Aventi enek“, einer Melodie aus dem 15. Jahrhundert. Zuende geht der erste Teil dann mit der „Cantate Domino“, einem zarten „Es ist ein Ros“ entsprungen“ und „Tollite Hostias“.

Kleine Glocken und Väterchen Frost

Vielversprechend auch, was der Kinderchor an Gesang in die Kirche zauberte. Von „Morgen Kinder wird’s was geben“ bis hin zu „Kleine Glöckchen“ machten die Kleinen eine ausgesprochen gute Figur. Unter der Leitung von Jessica Blume zeigten sich die Kinder bestens aufgelegt und mit einem großen Repertoire an Gesten und Choreografien. Mal stampfen sie umher (wie bei „Väterchen Frost“ – einem echten Ohrwurm) – dann wieder ahmen sie kleine Glocken nach (bei „Kleine Glöckchen“). Erstaunlich auch, wie es den Kindern immer wieder gelingt, das gesamte Konzert auswendig zu singen. Das ist – vor allem in diesem Alter – aller Ehren wert.

Zwischenspiel und Finale gestaltet dann wieder der Konzertchor. Einmal mehr setzt er hier ein strahlendes Ausrufezeichen hinter seine besondere Qualität. Ein homogenes Fundament, ein luftiger und transparenter Chorsatz, schöne, kräftige Stimmen: dabei hoch konzentriert und dem Dirigat von Sascha Davidovic bis in kleinste Nuancen folgend. Nur ein Lied steht noch aus: das vom Chor und den Zuhörern gemeinsam gesungene „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Danach bricht ein echter Begeisterungssturm los. Das Publikum ist begeistert – nun kann Weihnachten kommen.  mig

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