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Historie in zwölf TV-Minuten

Bückeburg im Fernsehen Historie in zwölf TV-Minuten

Was für ein Aufwand für weniger als eine Viertelstunde Sendezeit: Mit einem Übertragungswagen, einem Schnittmobil und einem Lichtbus – alle vollgepackt mit modernster Technik – sowie einem Stab von insgesamt 16 Mitarbeitern hat ein Kamerateam des Fernsehsenders NDR gestern Station in Bückeburg gemacht.

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Bevor der Dreh in die heiße Phase geht, probt das Kamerateam die unterschiedlichen Einstellungen.

Quelle: wk

BÜCKEBURG. Grund war eine Liveschaltung aus dem an der Scheier Straße 8 gelegenen Museum der Bückeburger Hilfsorganisationen, in dem sich auch der Verein zur Erhaltung historischer Feuerwehrfahrzeuge Bückeburg mit seinen Oldtimern präsentiert. Dieser Verein – oder genauer: dessen Vorsitzender, Karl-Heinz Driftmann – hatte vor rund drei Wochen nämlich bei dem Fernsehsender angefragt, ob man denn nicht mal in dessen Sendereihe „Mein Nachmittag“ über dieses kleine Museum berichten wolle. Und kurz darauf war der Dreh eingestielt. Im Fokus der durch mehrere kurze Liveschaltungen aufgepeppten und im Studio in Lokstedt bei Hamburg produzierten Sendung stand allerdings vor allem der Feuerwehr-Oldtimerverein.

Bevor der erste Bericht aus Bückeburg in die laufende „Mein Nachmittag“-Ausgabe geschnitten wurde, probten Moderator Sven Tietzer, die beiden Kameraleute und der Lichtassistent den Drehablauf im Groben. Sprich: Die Stellen, an denen auf dem Museumsgelände die Gespräche mit Driftmann und anderen Protagonisten geführt und gefilmt werden sollten, die einzelnen Kameraeinstellungen und die Laufwege zwischen den jeweiligen Standorten wurden vor Ort kurz geprobt.

Spontaneität war gefragt

Zudem kontrollierte Aufnahmeleiterin Iris Woggan mit einer Stoppuhr, wie viel Zeit für die Ortswechsel benötigt wurde. Auch gab sie dem Moderator eine Orientierung, wie lange er sich mit Driftmann an dem auf dem Hinterhof platzierten Tanklöschfahrzeug oder an den in der Scheune aufgereihten Handruckspritzen über die Exponate würde unterhalten können, ohne die unterm Strich zwölf Minuten Sendezeit zu überziehen. Was indes nicht eingeübt wurde waren die Gespräche selbst, da – so Tietzer – „sonst jede Spontaneität verloren geht“.

Apropos: Spontaneität war während der Live-Übertragung auch gefragt, als ein für eine Löschvorführung aufgestellter Tannenbaum trotz eingesetztem Gasbrenner nicht in Flammen aufging, um von einem Mitglied der Feuerwehr zwecks Anschauungsunterricht gelöscht zu werden. Da musste halt ein ebenfalls bereitgestellter Adventskranz für die Löschübung ausreichen.

Die gestrige „Mein Nachmittag“-Ausgabe ist laut Tietzer übrigens in der Mediathek des NDR zu finden. wk

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