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Historische Flugzeuge oder fürstlicher „pleasure ground“?

"Tag des offenen Denkmals" in Bückeburg Historische Flugzeuge oder fürstlicher „pleasure ground“?

27 Kulturdenkmale werden am „Tag des offenen Denkmals“ geöffnet sein. Welche es sind? Hier ein Überblick.

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Warum liegt der Eingang von Scheier Straße 42 einen halben Meter und Straßenniveau? Auch darauf gibt der „Tag des offenen Denkmals“ Antworten.

Quelle: pr.

Bückeburg. Schloss: Schlossbesichtigungen ohne Führung, stündliche historische Inselführungen, die auch durch die privaten Teile wie Schlachthof, Eiskeller, Terrasse, Reste des Burgwalls oder dem „pleasure ground“ führen.

Mausoleum: geöffnet bei reduzierten Eintrittspreisen.

Staatsarchiv: kleine Ausstellung im Foyer mit Archivalien zur Geschichte Schaumburgs, Fotos mit Graf Ernst oder seiner Gemahlin Hedwig.

Hofreitschule: Blick hinter die Kulissen und freien Eintritt in das Marstallmuseum, Reitkunstvorführung.

Alte Kammerkasse: über der Touristinfo Sand und Vitrinen zu Grabungen der Kommunalarchäologie, Führung durch die Stadt um 15 Uhr. 1604 erbaut ist die Kammerkasse eines der ältesten Gebäude der Stadt.

Rathaus: Stadtführer informieren über Rathaus und etwa die Bilder im Ratssaal, stündliche Turmbesteigungen.

Hubschraubermuseum: von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Infos zum alten Burgmannshof.

Museum Bückeburg: Informationen zu den Schaumburger Trachten. Führung zur Baugeschichte des Hauses.

Stadtkirche: Orgelführungen, Kirchenführungen, Besteigung des Balkons.

Alte Lateinschule, Schulstraße: Besichtigung des alten Dachbodens, Schautafeln zur Geschichte des Hauses und Ausstellung zum damaligen Schulalltag.

Villa von Strauß und Torney, Georgstraße: architekturgeschichtliche und historische Führungen durch den Eigentümer. Lesungen aus Werken von Lulu von Strauß und Torney mit Otto von Blomberg.

Landgericht/Niedersächsischer Staatsgerichtshof, Hermeinstraße: Führungen und Erläuterungen zum alten Minister- und Landtagsgebäude Schaumburg-Lippes.

Palais, Herminenstraße: Erläuterungen und Informationen des heute als Schulgebäude der Blindow-Gruppe genutzten Witwensitzes der Fürstin Hermine.

Lüling’sche Villa, Herminenstraße: Erläuterungen und Informationen zum Sitz des gleichnamigen Champagner-Produzenten, heute Schulgebäude der Blindow-Gruppe.

Das Nebengebäude der Lüling’schen Villa: wie feudal damals Kühe untergebracht wurden.

Jüdischer Friedhof, Birkenallee: Informationen und Rundgänge zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Bückeburgs und ihrer Auslöschung durch den Nationalsozialismus.

Jägerkaserne Block A, Ulmenallee:  Verein der ehemaligen Jäger und Schützen bietet Führungen und erläutert die militärhistorische Sammlung, Zutritt nur mit Personalausweis zu den Führungszeiten, Gruppen werden an der Wache abgeholt.

Hofstelle Wömpner, Scheier Straße 8: Eröffnung des kleinen Museums aller Hilfsorganisationen Bückeburgs, Ausstellung historischer Feuerwehrfahrzeuge.

Alte Hofstelle Scheier Straße 42: Erbaut zirka 1740 – in das viele Jahre lang leer stehende und unsanierte Gebäude ist neues Leben eingezogen. Bewohner und IG Bauernhaus informieren.

Jetenburger Kirche und Friedhof: Älteste Kirche der Stadt, auf dem Friedhof sind berühmte Persönlichkeiten wie der Bückeburger Bach beerdigt.

Fachwerkhaus Kolkhorst, Jetenburger Straße 9: Im städtischen Stil um 1850 erbautes Fachwerkhaus mit Querdiele und Stallgebäude in altem Zustand.

Segelflugplatz: „Fliegende Denkmäler“, also historische Flugzeuge, schweben ein.

Kirche Petzen:  St. Cosmas und Damian, romanische Saalkirche, ist 1181 erstmals erwähnt worden, der Ort bestand sicherlich schon einige Jahrhunderte länger.

Hof Wöpking, Eveser Straße 45: Hauptgebäude 1876 als Fachwerk-Vierständerhaus errichtet, Scheune aus Anfang des 20. Jahrhunderts. Matinee mit Big Band, Vorträge zur Geschichte der edelfreien Familie von Arnhem, ihrer Burg und ihrer Bedeutung für die Region.

Großköthnerhof Schaumburger Straße 21: Typische Hofanlage der Region, Ausstellung der IGB zu Sanierungsmaßnahmen und „Schaumburger Mütze“.

Rethof Retholz 1: seit 15 Generationen in Familienbesitz, 1388 erstmalig urkundlich erwähnt. Haupthaus und Leibzucht können besichtigt werden, ebenso Landwirtschaft und Gärtnerei.

Meierhof Achum, Nordtorstraße: 1649 errichtet, im Originalzustand und immer im Familienbesitz, Hof eines Vollbauern, eines der bedeutendsten Großbauernhäuser des 17. Jahrhunderts, heute Hofcafé. rc

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