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„Höllisch scharfe Sauce“ gibt’s nur auf eigene Gefahr

Bückeburg „Höllisch scharfe Sauce“ gibt’s nur auf eigene Gefahr

Mit einem krachenden Konzert ihrer Haus- und Hofband „Nice Guys“ hat die Bückeburger Szenekneipe Minchen ihre „Halloween-Week“ eingeleitet. Das Lokal selbst hatten Kneipenwirt Fabian Hahn und seine Mitarbeiter zuvor in bewährter Manier mottogerecht mit künstlichen Spinnweben, Skelettfiguren und anderen stilechten Accessoires dekoriert, wobei die schummerige Beleuchtung ein Übriges zur „gruseligen“ Atmosphäre beitrug.

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Zum Auftakt seiner „Halloween-Week“ zeigte sich Minchen-Wirt Fabian Hahn (von links) sehr erfreut, dass auch schon hierzu einige seiner Gäste – etwa Lorna Goldmann (Hannover) und Viola Hagemann (Bückeburg) – „gruselig“ kostümiert waren.

Quelle: wk

Bückeburg. Zudem hatte sich das gesamte Kneipenteam „furcht einflößend“ kostümiert, um den zahlreichen Gästen schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das zu geben, was im Minchen am Freitag, 31. Oktober, abgehen wird. Bei der für den eigentlichen Halloween-Tag angesetzten Party werden dann nämlich auch wieder etliche der Besucher passend gekleidet und geschminkt sein, um den „Horror“ komplett zu machen.

 Übrigens: Wer einen außergewöhnlichen kulinarischen Trip erleben möchte, für den hält das Minchen in dieser Aktionswoche einige Spezialitäten bereit. Und zwar Burger und Currywürste mit „höllisch scharfer Sauce“. Die Schärfe dieser Sauce werde vom Hersteller mit sage und schreibe 229000 Scoville (Maßeinheit) angegeben, verrät Hahn. Zum Vergleich: Das schon heftige „Tabasco“ habe gerade mal einen Scoville-Wert von 8000. Der Verzehr dieser „Halloween“-Gerichte erfolge daher „auf eigene Gefahr“.

 Völlig unbedenklich, streckenweise sogar überaus lustig, war indes das „Nice Guys“-Konzert, das die Musiker um Frontmann Olaf Schulzik in Teilen des Programms als „Diven-Abend“ aufgezogen hatten. Denn dabei gab die Band zusätzlich zu ihrem sonstigen Repertoire (Stichwort: Foo Fighters & Co.) nicht nur Songs von weiblichen Weltstars wie Tina Turner und Cher zum Besten, Schulzig schlüpfte auch für jedes dieser Lieder in ein zu den Original-Interpretinnen passendes Outfit. Dass sein dunkler Vollbart nicht wirklich feminin wirkte und ihm bei einer der wilden Tina-Tuner-Nummern plötzlich die blonde Perücke von Kopf flog, machte die große Gaudi aus. Ganz zu schweigen von dem lila Kleidchen, das irgendwie nicht so perfekt saß, wie man es bei Cher erwartet hätte. r

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