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Bückeburg Stadt Hoffnung schenken – Frieden finden
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00:21 18.12.2015
Junge Pfadfinder tragen das Friedenslicht. Quelle: jp
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Bückeburg

Sie soll ein Zeichen setzen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht. Entstanden ist die Idee zu dieser die Völker verbindenden Lichtfeier 1986 Jahren in Österreich. Seitdem wird das stets von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem entzündete Friedenslicht alljährlich zur Adventszeit zunächst nach Wien gebracht und von dort über ganz Europa verteilt.

In zentralen Aussendungsfeiern wird es an Kirchengemeinden, kirchliche Gruppen und Einzelpersonen weitergegeben. Pfadfinder tragen das Friedenslicht während der Tage bis Weihnachten in Kirchen, Krankenhäuser, Schulen, Alten- und Kinderheime und zu Familien. Seit 1994 kommt das Friedenslicht alljährlich auch nach Deutschland und wird dort von den vier Pfadfinder-Ringverbänden BdP, DPSG, PSG und VCP gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden VDAPG weiterverteilt.

Die Bilche aus Bückeburg hatten die Flamme aus Bethlehem bei einer Aussendefeier in der St.-Franziskus-Gemeinde in Hannover-Vahrenheide entgegengenommen und von dort in den Friedenslicht-Gottesdienst in der Jetenburger Kirche getragen. Gerade in so unruhigen Zeiten wie jetzt solle das Bethlehemlicht ein Zeichen für Hoffnung und Frieden setzen, damit nicht die Angst die Oberhand gewinne, erklärte Pfadfinder-Chef Stefan Specht nach dem Eintreffen.

Bis Weihnachten wird das Licht bei den Familien von Pastor Jan-Uwe Zapke und Achim Lüders aufbewahrt. An Heiligabend werden die Pfadfinder es wieder in zahlreiche Gottesdienste tragen, unter anderem zum Krippenspiel ab 16 Uhr in der Stadtkirche mit Pastor jan-Uwe Zapke und zur Christvesper ab 18 Uhr in der Stadtkirche mit Landesbischof Karl-Hinrich Manzke. Dann können auch alle Gottesdienstbesucher das Friedenslicht mit nach Hause nehmen und damit die eigenen Weihnachtskerzen entzünden. jp

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