Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Hofreitschule ganz emotional

Gala der Reitkunst Hofreitschule ganz emotional

Mit der „Gala der Reitkunst“ hat die Fürstliche Hofreitschule traditionell zu Ostern das Glanzstück aus dem Kaleidoskop ihrer vielfältigen Veranstaltungen präsentiert.

Voriger Artikel
Mehr als Tausend feiern Osterrocknacht
Nächster Artikel
Feuerwehr löscht Altkleidercontainer

Für Xaver Vitoul zeigt Lipizzanerhengst Maestoso Amata am Langzügel, was er alles kann.

Quelle: jp

BÜCKEBURG. Sieben Mal im Jahr zeigt Deutschlands einzige Hofreitschule diese neben der Weihnachtsgala größte, prächtigste und aufwendigste Eigenproduktion, die jährlich von den Hofbereitern mit einem neuen Thema konzipiert, gestaltet und choreografiert wird. „Wir wollen Ihnen in diesem Jahr einmal etwas ganz Emotionales bieten“, begrüßte Hofreitschuldirektorin Christin Krischke das Publikum im zu Ostern zwei Mal ausverkauften Renaissance-Reithaus. „Nämlich, was für eine unglaublich tiefe Verbindung man als Reiter zu diesen großartigen Tieren entwickeln kann.“

 Die Fürstliche Hofreitschule Bückeburg sei die einzige Hofreitschule weltweit, die die Reitkunst des 17. und 18. Jahrhunderts so exakt wie möglich nachempfinde, betonte die Direktorin. Dazu sei es erforderlich, sich intensiv mit den schriftlichen Überlieferungen dieser Reitkunst zu befassen.

Die Ergebnisse davon seien getragen von einer „wahnsinnig partnerschaftlichen Verbindung“ zwischen Mensch und Tier. „Schauen Sie sich mit offenem Herzen an, wie stolz unsere Pferde sind“, empfahl Krischke. „Herzenspferde“, so ist das diesjährige Gala-Programm überschrieben, bei dem die edlen Vierbeiner der Fürstlichen Hofreitschule sogar zeitweilig selbst das Wort ergreifen dürfen. Und Krischkes Empfehlung, sich Taschentücher bereitzuhalten, wenn es besonders emotional werde, ist sicherlich nicht unberechtigt, wenn sich der vor allem in der Jungpferdeausbildung aktive Xaver Vitoul bei Lipizzanerhengst Maestoso Amata dafür bedankt, täglich mit ihm trainieren und dem Publikum zeigen zu dürfen, was dieser alles kann.

Großes Gefühls-Kino

 Oder wenn Hofbereiterin Diana Krischke dem Publikum das Nesthäkchen der Hofreitschule vorführt: Genetenhengst Celeste, der 2009 bei Hofreitmeister Wolfgang Krischke zur Welt kam und seit vier Jahren ausgebildet wird: „So viel Gold, wie an ihm dran ist, so viel hat er im Herzen.“ Ähnlich emotional gerät der Auftritt von Wolfgang Krischke mit seinem „persönlichen Traumpferd“ Clarim, einem 2007 geborenen portugiesischen Hengst, den der Hofreitmeister auf einem Gestüt südöstlich von Lissabon erworben hat.

 Großes Gefühls-Kino also für das Publikum, aber auch wieder viele großartige Auftritte in historischen Kostümen. Einen wirklich atemberaubenden Hingucker liefert dabei Hofbereiterin Rebecca Güldenring in einem Traum von Sevillakleid und im Damensattel sitzend auf ihrem Andalusierhengst Marcos. Hofreitmeister Wolfgang Krischke schlüpft einmal mehr in das historische Kostüm einer seiner Lieblingsrollen, die von Antoine de Pluvinel, dem 1555 geborenen und 1620 gestorbenen Reitlehrer des französischen Königs Ludwig XIII., der diesmal von Elevin Clara Städtler dargestellt wird und dabei auf Raisulih el Hadi reiten darf, dem 1992 geborenen Berberhengst und Welt-Champion des Jahres 2005, ohne den es, so Christin Krischke, die Hofreitschule gar nicht geben dürfte. jp

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg