Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Hospiz ab 2015 im „Haus Reiche“

Bückeburg / Hauptversammlung Hospiz ab 2015 im „Haus Reiche“

Die ordentliche Hauptversammlung des Hospizvereins „Via“ hat den Vorstand ohne Ausnahme und jeweils einstimmig in seiner bisherigen personellen Zusammensetzung bestätigt.

Voriger Artikel
Jugendfreizeitstätte in die Herderschule?
Nächster Artikel
Soziale Beratung unter einem Dach

Hans-Dieter Liebelt (v.l.), Gerald Siegmann, Edeltraut Müller und Reiner Wehrmann bilden gemeinsam mit dem auf unserem Bild fehlenden Klaus Kruse den „Via“-Vorstand.

Quelle: bus

Bückeburg (bus). Das Führungsgremium setzt sich nach wie vor aus Edeltraut Müller (Vorsitzende), Hans-Dieter Liebelt und Klaus Kruse (jeweils stellvertretende Vorsitzende), Reiner Wehrmann (Schriftführer) und Gerald Siegmann (Schatzmeister) zusammen. Auch im Beirat gab es keine Veränderungen, diesem gehören nach wie vor Ulrike Eggers, Dieter Leimbach, Andreas Massow, Heike Sareyka, Markus Strahler und Gisela Vogt an.

 Die in der Begegnungsstätte an der Herderstraße tagende Versammlung erfuhr von Klaus-Dieter Vogt (Stiftung Krankenhaus Bethel), dass das im Haus Reiche des Bethel-Krankenhauses geplante Hospiz voraussichtlich 2015 bezogen werden kann. Offizieller Betreiber wird die Arbeiterwohlfahrt (Awo) sein, die dann als Mieter von „Haus Reiche“ fungiert. „Das Leitbild der Awo deckt sich mit dem christlichen Leitbild der Stiftung“, erläuterte Vogt. Der Mietvertragsentwurf liege jetzt zur Unterschrift beim Landeskirchenamt vor und werde vermutlich in wenigen Tagen unterschrieben. Falls nichts dazwischen kommt, könne das stationäre Hospiz Ende 2015 seine Arbeit aufnehmen.

 Andreas Przykopanski vom Awo-Gesundheitsdienst Bad Münder, Träger des dortigen stationären Hospizes (Vogt: ein überaus verständnisvoller und verantwortungsbewusster Partner), bestätigte die Unterschriftsreife der Verträge. In Bad Münder sei gegenwärtig eine Vollbelegung zu verzeichnen und nicht alle Anfragen könnten positiv beantwortet werden. Der Awo-Vertreter ging von der Annahme aus, dass auch das mit zehn Betten ausgestattete Hospiz für Schaumburg voll ausgelastet sein wird. Der Anfangskostenaufwand wird sich seiner Einschätzung zufolge auf etwa 80000 Euro belaufen. Mit Beginn des Jahres 2013 sollten Leitungskräfte herangebildet werden. Während des Betriebs werde etwa ein Dutzend ehrenamtlicher Helfer benötigt.

 Edeltraut Müller berichtete den Versammlungsteilnehmern insbesondere von vier Vorstandssitzungen und einer gemeinsam mit dem Stadthäger Hospizverein „Lichtblick“ organisierten Benefizveranstaltung. Der Reigen der Benefizaktivität soll auch in den kommenden Jahren eine Fortsetzung finden. „Der Schütte-Chor und das Akkordeonorchester haben bereits Terminvorschläge für Mai 2013 unterbreitet“, erklärte die Vorsitzende. Heeresfliegergeneral Reinhard Wolski sei ebenfalls bereit, sich zum Vorteil des stationären Hospizes zu engagieren, könne aber aus terminlichen Gründen ein Konzert erst für 2014 in Aussicht stellen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg