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Hunderte bestaunen riesiges Feuer

Bückeburg / Osterfeuer Hunderte bestaunen riesiges Feuer

Es ist schon ein imposantes Osterfeuer gewesen, dass die Feuerwehr Bergdorf am Sonnabendabend auf der neben ihrem Gerätehaus gelegenen Wiese entzündet hat: Gut zehn Meter hoch ragte der aus langen Holzstämmen und Grünschnitt errichtete kegelförmige Polter in den Himmel.

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Mit den auf Hochglanz polierten Schalltrichtern seines Instrumentes bläst Werner Winkelhake gegen die Kälte an.

Quelle: wk

Bückeburg. Bückeburg (wk). Entsprechend gewaltig schlugen die mit Stroh als Brandbeschleuniger in Gang gebrachten Flammen aus dem Holzstoß empor.

 Was für die mehrere Hundert hinter einer Sicherheitsabsperrung stehende Besucher ein schönes Schauspiel war, hielt einige aktive Feuerwehrleute zumindest zeitweise auf Trab. Grund dafür war der kräftige Funkenflug, der vom Osterfeuer ausging. Mit einer von einem C-Schlauch gespeisten und mithilfe einer speziellen Sprühnebel-Düse fächerförmig ausgebrachten „Wasserwand“ versuchten Ortsbrandmeister Andreas Buth und zwei seiner Aktiven daher nach einigen Minuten, geparkte Fahrzeuge von den Funken freizuhalten.

 Die meisten Besucher bekamen von alledem nichts mit, sondern frönten der Geselligkeit. Marlon Möhlmann aus Bad Eilsen etwa vergnügte sich mit anderen Kindern beim Stockbrotbacken an zwei kleinen Lagerfeuern: Das selbst gebackene Brot schmecke lecker, verriet der Fünfjährige. Besser sei aber das richtige Osterfeuer auf der Wiese, „weil das größer ist“.

 Mit einem von den Ausmaßen her eher bescheidenen Osterfeuer, dafür aber mit handgemachter Musik wartete die Feuerwehr Meinsen-Warber-Achum auf. Ab 18 Uhr versuchten dort der Spielmannszug und die Schalmeienkapelle, den Besuchern zumindest stimmungsmäßig einzuheizen. Der Kapellmeister gab bei seiner Bläsertruppe sogar extra eine „Brikett-Polka“ in Auftrag, doch trotz engagiertem Einsatz hielt sich das Publikum zumindest zu Beginn der Feier, als das Osterfeuer noch nicht loderte, eher im Inneren des Feuerwehrgerätehaues auf.

 Die Kälte ließ auch die Musiker nicht unbeeindruckt: „Es geht gerade noch, das ist die Grenze“, erklärte Werner Winkelhake, Chef der Schalmeienkapelle. Nicht nur, dass die Finger steif würden, die mit Stimmzungen ausgestatteten Instrumente würden sich bei noch tieferen Temperaturen zudem verstimmen, was man durch Blastechnik nicht ausgleichen könne.

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