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IGS eine Kernforderung von „Wir“

Bückeburg / Parteien IGS eine Kernforderung von „Wir“

Wie schwer es ist, als Einzelkämpferin im Rat bestehen zu können und an Informationen zu kommen, hat Edeltraut Müller in den vergangenen fünf Jahren oft genug erfahren müssen. Daher strebt sie zusammen mit ihren Mitstreitern von „Wir für Bückeburg“ an, dass sie nach der Kommunalwahl am 11. September mit zwei Ratsherren vertreten sind und damit Fraktionsstatus erhalten.

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Dieses Quintett kandidiert für „Wir für Bückeburg“ für den Rat: Andreas Paul Schöniger (von links), Sebastian Freudenberger, Hans-Jürgen Müller, Edeltraut Müller und Frank Fandrich. © pr.

Bückeburg (rc). Das sagte sie, als sie jetzt zusammen mit den Kandidaten Andreas Paul Schöniger und Hans-Jürgen Müller das Wahlprogramm vorstellte.

„‚Wir für Bückeburg‘ wählen, damit unsere Bürger den Überblick“ behalten, so lautet der Titel des Programms. Es listet sieben Schwerpunkte auf, in denen die Wählervereinigung aktiv werden will. Bei „Bildung und Erziehung“ steht eine jahrelange Kernforderung an erster Stelle: eine IGS für Bückeburg. „Wir wollen diese Schulform seit Jahren.

Rundherum sind nur beste Erfahrungen mit IGSen gemacht worden“, so Müller. Ganztagesplätze für Kinder unter drei Jahren sollen ausgebaut, Fördermaßnahmen insbesondere für Migrantenkinder aufgelegt werden. „Das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern unabdingbar, damit Kinder und Jugendliche integriert werden und zum Beispiel Lehrstellen erhalten“, betont Hans-Jürgen Müller. Ein weiterer Schwerpunkt: die Diskussion und schrittweise Umsetzung der „Inklusion“, der Chancengleichheit aller Menschen.

In der Seniorenpolitik sollen Beirat und Begegnungsstätte sowie die Gründung eines stationären Hospizes vorangetrieben werden. Vereine und Gremien sollen unterstützt werden, auch das Ehrenamt soll überall gefördert werden.

Um den Arbeitsmarkt zu stärken, soll die Ansiedlung neuer Betriebe und Firmen forciert werden, wie etwa auch die Ausweisung von Gewerbegebieten entlang der B 83. „Warum laufen uns andere Kommunen eigentlich bei Ansiedlungen den Rang ab?“, fragte Hans-Jürgen Müller: „Es scheint einiges im Argen zu liegen im Rathaus.“ Die „McDonald’s“-Ansiedlung werde die Jugend aus der Stadt ziehen und der Innenstadt schaden. „Das muss ebenso geregelt werden wie das Müllproblem um eine solche Filiale.“

Im Bereich Freizeit und Tourismus sollen Schloss und Museen unterstützt sowie die Gestaltung der Fußgängerzone verbessert werden. Und: „Wir werden sehr darauf achten, dass die SPD ihre Ankündung umsetzt, den Durchgangsverkehr zu stoppen.“ In den Bereichen Umwelt und Energie will sich „Wir“ für energetische Maßnahmen an öffentlichen Gebäuden einsetzen und den Ausbau des Radwegenetzes mit Anschluss an den Weserradweg forcieren.

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