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Im Kampf gegen Regen und Sturm

Bückeburg Im Kampf gegen Regen und Sturm

Dieser Tage tobte das Sturmtief „Heini“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern und begleitet von starken Niederschlägen über das Land. Während die Stadt Bückeburg bisher von witterungsbedingten Einsätzen verschont geblieben ist, kam es in den Regionen weiter nördlich bereits zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen.

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Übungsszenario vollgelaufener Keller: Die Besonderheiten beim Einsatz verschiedener Pumpen wurden eingehend geübt.

Quelle: pr.

Bückeburg. Sollte sich diese Situation ändern, stehen die Männer und Frauen der neun Bückeburger Ortsfeuerwehren bereit, um die entsprechende Hilfe zu leisten. Witterungsbedingte Einsätze sind in diesem Jahr kein unbekanntes Alarmstichwort für die Bückeburger Feuerwehren. Mehr als 90-mal wurden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Frühjahr- und Sommer zu umgestürzten Bäumen und vollgelaufenen Kellern gerufen.

„Aus Vergangenem lernen für die Zukunft“ hieß es daher beim Übungsdienst der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg-Stadt. An vier Stationen übten die Feuerwehrleute den Umgang mit Tauch- und Chiemseepumpe sowie den Motorkettensägen. „Wir gingen dabei auch auf die Situation in den vergangenen Einsätzen ein“, erklärte der Organisator Steffen Titze.

Wichtig für ein sicheres Arbeiten an Einsatzstellen seien die Sichtverhältnisse. Deshalb ging es an einer weiteren Station um die Ausleuchtung mit Scheinwerfern. Hierzu verfüge die Schwerpunktfeuerwehr außer über unterschiedliche tragbare und fest eingebaute Lichtmasten auch über einen sogenannten Power-Moon-Beleuchtungsballon. „Mit diesem, vom Förderverein beschafften, Heliumballon können Einsatzstellen blendfrei ausgeleuchtet werden“, erläuterte der stellvertretende Ortsbrandmeister Jürgen Pöhler.

Der regelmäßige Umgang mit der Technik steht im Mittelpunkt der Ausbildung bei der Feuerwehr. Nur dadurch könnten in Stresssituationen die erforderlichen Handgriffe problemlos funktionieren. Insbesondere in Zeiten der Personalknappheit sei es erforderlich, dass die Einsatzkräfte blind zusammenarbeiten können – deshalb auch diese Grundlagenübungen.

Nicht in jedem Fall ist der Einsatz von komplizierter Technik erforderlich, sagte Titze. „Mit einfachen Mitteln könne oftmals auch der Schaden minimiert werden. Beispielsweise können Häuser vor Wassermassen durch das Errichten von Gräben oder Sandsackwällen geschützt werden.“

Um dieses Thema ging es an der letzten Station der Übung. Außer dem Stapeln von Sandsäcken zum Sichern von Gebäuden gehörte auch deren korrekte Befüllung zum Ausbildungsprogramm. „Wenn die Sandsäcke zu zwei Dritteln gefüllt sind, dann ist es optimal“, erklärte Titze seinen Kameraden. Fazit: Es hättten einige neue Erkenntnisse gewonnen werden können, zudem sei mit der Wiederholung zahlreicher Grundlagen ein weiterer Schritt für die Sicherheit der Bürger der Stadt Bückeburg getan worden, so der Organisator. r

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