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Bückeburg Stadt In Bückeburg kracht es häufiger
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00:17 04.04.2016
Am 20. Juli 2015 starb ein Kradfahrer zwischen Bückeburg und Achum. Quelle: Archiv
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Bückeburg

Die Zahl der verletzten Personen sank auf 167, im Vorjahr wurden 181 Menschen bei Unfällen verletzt. Diese Zahlen nannten der Leiter des Polizeikommissariats Bückeburg, Werner Steding, und der Leiter des Streifendienstes, Arno Hansing, bei der Bilanz des Verkehrsgeschehens 2015. Das Polizeikommissariat ist für die Städte Bückeburg und Obernkirchen sowie die beiden Samtgemeinden Eilsen und Nienstädt mit ihren 45062 Einwohnern zuständig. 62 Mitarbeiter sorgen für die Sicherheit.

"Wir wollen Leben retten"

Überhöhtes Tempo, Alkohol und Drogen sowie Handy-Nutzung am Steuer waren auch im vergangenen Jahr die Hauptunfallursachen. Deshalb will die Polizei auch in diesem Jahr ihre Kontroll-Schwerpunkte auf diese Bereiche legen. Die Zielrichtung, wie es Steding formulierte: „Wir wollen Leben retten und möglichst wenig Kreuze am Straßenrand.“ Immerhin ist die Zahl der Toten deutlich angestiegen, nachdem das Kommissariat 2014 keinen und 2013 einen Unfalltoten verzeichnen musste.

Bei jedem tödlichen Unfall stellen die Beamten intern die Frage, „ob wir ihn hätten verhindern können“, so Steding. Bei den drei Toten hätte die Antwort „Nein“ gelautet. 2015 wurde kein Toter in der Risikogruppe der „Jungen Kraftfahrer“ bilanziert. Als erfreulich bezeichneten es Steding und Hansing, dass es zwar häufiger gekracht hat, aber bei den Unfällen deutlich weniger Menschen verletzt wurden.

300 Mal Fahrerflucht

Erneut eine Steigerung musste im Bereich des „Unerlaubten Entfernens vom Unfallort“ verzeichnet werden. 300 Mal war dies der Fall – und 110 Täter wurden geschnappt. 2014 lag die Zahl noch bei 254 Fluchten, 112 wurden ermittelt. Beim Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss wurden weniger Verkehrssünder ertappt. Unter Alkohol waren 56 Fahrer (2014: 61) unterwegs, unter Drogeneinfluss 45 (2014: 62). Ohne Fahrerlaubnis wurden 85 Fahrzeugführer erwischt (2014: 130). „Immer noch eine sehr hohe Zahl“, so Steding. Eine Verdoppelung gab es bei den Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz: 42. rc

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