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In Hausschuhen zum Dreh

Mata Hari im Schloss In Hausschuhen zum Dreh

Natalia Wörner, Nora von Waldstätten und Regisseur Kai Christiansen sind sich einig: Einen besseren Drehort für den TV-Film „Mata Hari und Mademoiselle Docteur“ als Schloss Bückeburg gibt es nicht.

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Dreharbeiten zu „Mata Hari und Mademoiselle Docteur“ auf Schloss Bückeburg: Natalia Wörner (links) und Nora von Waldstätten mit Regisseur Kai Christiansen.

Quelle: wk

Bückeburg. So gut wie alle Szenen des Films können im oder am Schloss gespielt werden: Ob Frankfurt, Paris, Madrid oder Antwerpen, ob Hotelfoyers oder Kerker, ob das heruntergekommene Zimmer eines Kellners oder eine Straßenszene in Berlin – all das ist in Bückeburg darstellbar.
Gestern Nachmittag saßen Natalia Wörner und Nora von Waldstätten für die Presse an einem Café-Tisch im Gelben Salon. Eine Szene, die später im Film im Frankfurter Hof in Frankfurt spielen wird und einen Kontakt zwischen der Spionin „Mata Hari“ und ihrer Führungsoffizierin Elisabeth Schragmüller zeigt. Diese bildet Mata Hari, eine Ikone der untergehenden Belle Époque, zur Spionin aus. Im Oktober 1917 endet die Spionagetätigkeit der Nackttänzerin tragisch. Wegen Hochverrats wird sie in Frankreich hingerichtet.

Unkonventionelle Lebenswege

Beide Frauen haben einen kompromisslosen unkonventionellen Lebensweg eingeschlagen – die erotische, geheimnisvolle Verführerin und die promovierte Staatswissenschaftlerin, eine der ersten Frauen, die in Deutschland überhaupt einen Universitätsabschluss erworben haben. „Zwei faszinierende Frauenfiguren“, wie es Produzent Matthias Martens umreißt. Gemeinsam mit Sandra Maischberger produziert Vincent TV den TV-Film.
Wochenlang stieg man in Archive, um mehr über das Leben Mata Haris zu recherchieren. „Wir sind sehr nah dran an der Wahrheit.“ Gefördert wird der Film unter anderem von Nordmedia, die sich ausbedingen, dass in Niedersachsen gedreht wird – ein zweiter Grund, dass die 50-köpfige Filmcrew in Bückeburg abgestiegen ist und die Bückeburger Hotels bevölkert.

Wohnen im Schloss

Wörner und von Waldstätten wohnen dagegen  – auf Einladung von Alexander zu Schaumburg-Lippe – im Schloss. „Es ist so großartig hier. Ich möchte gar nicht mehr weggehen. Ich schlafe so gut wie nirgends“, so Wörner. Und sie schwärmt ebenso wie von Waldstätten von den kurzen Wegen zwischen Schlafen, Essen, Maske, Kostüme und dem Dreh. „Wir können wie zu Hause mit Hausschuhen los.“ Und: „Wir können Szene für Szene erarbeiten, ohne das Schloss verlassen zu müssen.“
2017, dem 100. Todesjahr Mata Haris, wird der Film in der ARD laufen. Gedreht wird bis zum 26. November. rc

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