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In aller Freundschaft

Alexander zu Schaumburg-Lippe wieder solo In aller Freundschaft

Die Gerüchte über eine Beziehungskrise haben sich in den vergangenen Monaten hartnäckig gehalten. Tatsächlich war das Aus da aber schon längst besiegelt. Am Wochenende machten Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (56) und seine Frau Nadja-Anna (40) es offiziell: Nach knapp acht Ehejahren gaben die beiden ihre Trennung bekannt.

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„Nur noch gute Freunde“, das Paar lebt schon seit einem Jahr getrennt: Alexander zu Schaumburg-Lippe und Nadja-Anna

Quelle: pr.

Bückeburg. „Wir sind schon seit über einem Jahr kein Paar mehr, sondern nur noch gute Freunde“, bestätigte Alexander zu Schaumburg-Lippe im Gespräch mit den Schaumburger Nachrichten. Mit Rücksicht auf die gemeinsamen Kinder habe man das nicht früher öffentlich machen wollen.

 Nachdem sich zuletzt Berichte über angebliche außereheliche Affären des Adeligen häuften, sah sich das Paar genötigt, die Verteidigung nach vorn anzutreten. „Fürst Schaumi flirtet heftig mit Ex-Frau Lilly“, wusste etwa die Münchner „TZ“ im November 2014 zu verkünden. „Fürst Alexander auf Brasilien-Reise: Lief da was mit der schönen Moderatorin?“, warf „Bild“ im März dieses Jahres ein weiteres Brikett ins vermeintlich lodernde Feuer. Und unlängst zündelte das Klatschblatt „Closer“ mit der Geschichte einer angeblichen Geliebten.

 Andererseits: Bei der Party zur Eröffnung der „Schwarzreiter Tagesbar“ Mitte März dieses Jahres im Luxushotel „Vier Jahreszeiten“ posierten Nadja und Alexander gemeinsam für einen Promi-Fotografen. Trotz längst erfolgter Trennung werde sich auch in Zukunft zwischen ihnen nicht viel ändern, betont Alexander zu Schaumburg-Lippe denn auch. Und er fügt hinzu: „Sie ist eine tolle Frau und Mutter – und eine noch wertvollere Freundin für mich.“

 Das sieht auch seine Frau so: „Wir haben uns gemeinsam entschieden, das Leben als Freunde und nicht mehr als Ehepaar zu teilen.“ Alexander sei und bleibe ein wichtiger Mensch und Ratgeber in ihrem Leben, sagt die promovierte Juristin. Und: „Wir lieben unsere Familie. Auch in Zukunft werden wir gemeinsam viel Zeit miteinander verbringen.“ Die Rede ist von geplanten gemeinsamen Urlauben, von Besuchen der Bayreuther Festspiele oder der Nachfeier des 40. Geburtstages von Nadja.

 Was also ist schief gelaufen? Sie hätten sich auseinander gelebt, erklärt der Chef des Hauses Schaumburg-Lippe gegenüber den SN. „Wir sind am Alltag gescheitert. Vielleicht war die Fernbeziehung doch keine so gute Idee.“

 Diese Fernbeziehung führten beide jedoch von Anfang an. Er in Bückeburg als Unternehmer, sie in einer renommierten Münchner Anwaltssozietät. An den Wochenenden pendelten sie abwechselnd zwischen beiden Städten.

 Nadja bleibe weiter in der gemeinsamen Münchner Wohnung – mit den beiden Kindern Felipa (6) und Philomena (3), um die sich nicht nur seine Frau, sondern auch deren Mutter und eine Nanny kümmern werden. „Eine Regelung bezüglich der Kinder ist nicht nötig, weil wir beide unverändert daran interessiert sind, sie gemeinsam zu erziehen“, sagt der Vater auf Nachfrage.

 Insofern werde die Pendel-Beziehung also eine Fortsetzung finden, wenn auch künftig unter anderen Vorzeichen. „Das ist ja auch schon mit meiner ersten Frau gelungen – es wird auch diesmal gelingen“, ist er zuversichtlich. In jedem Fall werde seine Frau mit den Kindern auch in Zukunft regelmäßig in Bückeburg sein, „wo wir uns schon immer sehr gerne aufgehalten haben“.

 An eine Scheidung scheinen die Eheleute im Augenblick nicht zu denken. „Das ist aktuell nicht geplant“, sagt der 56-Jährige. Das Wohlergehen der gemeinsamen Kinder stehe derzeit im Fokus. „Ob sie dann irgendwann doch kommt oder nicht, das kann ich nicht sagen.“

 Spekulationen über neue Beziehungen erteilt Alexander zu Schaumburg-Lippe eine Absage. „Es gibt auf beiden Seiten keine neuen Partner“, versichert er im SN-Gespräch.

 Nadja-Anna und Alexander zu Schaumburg-Lippe sind am 28. Juni 2007 im Standesamt im Bückeburger Rathaus getraut worden. Die anschließende mehrtägige Hochzeitsfeier mit allerlei prominenten Gästen dürfte vielen Schaumburgern noch in Erinnerung sein. Gefunkt hatte es zwischen den beiden beim Oktoberfest des Jahres 2005. Ein Jahr später gaben sie ihre Verlobung bekannt.

 Das Paar hat zwei Töchter: Die ältere, Felipa, wurde im Dezember 2008 geboren, Philomena erblickte im Juli 2011 das Licht der Welt. In erster Ehe war Alexander zu Schaumburg-Lippe von 1993 bis 2002 mit Marie Louise („Lilly“) zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg verheiratet. Aus dieser Ehe stammt Sohn Heinrich Donatus. vin, mf, thm

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