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In drei Stunden mit Strom vollgetankt

Bückeburg / Elektroautos In drei Stunden mit Strom vollgetankt

Die Zeit für Elektroautos ist gekommen, darin ist sich die Fachwelt einig. Um die Alltagstauglichkeit zu demonstrieren, hat der heimische Energiedienstleister e.on Westfalen Weser ein großes Projekt zum Thema „E-Mobiliät“ gestartet. Im Landkreis Schaumburg wird nun die Stadt Bückburg ein Elektroauto der neuesten Generation testen.

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Baubereichsleiter Jörg Klostermann (von rechts) und e.on-Berater Wolfgang Welscher begutachten den Motor des Elektroflitzers, der jetzt in der Stadt eingesetzt wird.

Quelle: rc

Bückeburg (rc).  Wolfgang Welscher, Kommunalberater von e.on Westfalen Weser, übergab an Bückeburgs Baubereichsleiter Jörg Klostermann einen Karabag 500E. Das Elektromobil wird vier Wochen lang bei der Stadtverwaltung für Botenfahrten im Einsatz sein. Daher ließen sich fast ein Dutzend Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Fuhrparkleiter Albert Lütkemeier in die Bedienung des Autos einweisen. Insgesamt hat der regionale Netzbetreiber vier Elektrofahrzeuge angeschafft, die an die Kreise und Kommunen im Netzgebiet verliehen werden, um die Alltagstauglichkeit der hochmodernen Fahrzeuge zu testen.

 „Wir sind überzeugt davon, dass Elektroautos sich mittelfristig durchsetzen werden. Sie haben einfach eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber herkömmlichen Antriebssystemen. So sehen wir in der neuen Generation von Elektrofahrzeugen die große Chance, die Innenstädte von Abgasen und Feinstaub zu entlasten“, so Wolfgang Welscher. Das Auftanken des Fahrzeugs nachts, in der lastarmen Zeit, erhöhe weiterhin die Wirtschaftlichkeit der Elektromobilität.

 Für das Projekt hat e.on Westfalen Weser als Fahrzeuge den Karabag 500E angeschafft. Hierbei handelt es sich um ein Modell, das auf dem Fiat 500 basiert. Bürgermeister Brombach hat das Angebot von e.on Westfalen Weser gern angenommen: „Wir freuen uns, den technologischen Fortschritt im Bereich Elektroauto direkt vor Ort erleben zu können. Ich bin zuversichtlich, dass Elektromobilität ein wichtiges Thema auch für Kommunen wie Bückeburg sein wird.“

 Mit einer Reichweite von bis zu 140 Kilometern ist das Auto durchaus auch für längere Fahrten einsetzbar. Die installierten Lithium-Polymer-Akkus, eine leistungsstärkere Variante und Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterien, sind mit acht Kilowatt Ladeleistung an der mitgelieferten Stromtankstelle in weniger als drei Stunden aufgeladen. Bei Wechselstromladung, also die normale Steckdose, beträgt die Ladezeit etwa sieben Stunden.

 Im Rahmen der Übergabe wurde über einen Nachteil der Elektroautos diskutiert: Fußgänger oder Radfahrer hören sie nicht. Lösungen würden derzeit durch patentrechtliche Auseinandersetzungen verzögert.

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