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In vier Tagen 150 Tonnen Salz gestreut

Wintereinbruch In vier Tagen 150 Tonnen Salz gestreut

Aufgrund des Wintereinbruchs sind die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs derzeit im Dauereinsatz unterwegs, um die Straßen von Schnee- und Eisglätte zu befreien und diese dann entsprechend freizuhalten.

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Gerhard Nass, Leiter des Bückeburger Bauhofs, zeigt den in den vergangenen Tagen stark geschrumpften Vorrat an Streusalz.

Quelle: wk

Bückeburg (wk). Dabei gilt: Wenn nachts, wie etwa am gestrigen Dienstag gegen 3 Uhr geschehen, plötzlich Eisregen einsetzt, der die Straßen innerhalb kürzester Zeit in Rutschbahnen verwandelt, müssen die Verkehrsteilnehmer im Stadtgebiet sehen, wie sie damit zurechtkommen. Aber von 5 Uhr morgens bis abends um 19.45 Uhr wird dann durchgehend geräumt und gestreut, erklärt Gerhard Nass, Leiter des Bauhofs. Hierfür habe man die 28 Mitarbeiter in zwei Gruppen eingeteilt, von denen jeweils eine Gruppe à 14 Personen eine Woche lang im Bereitschaftsdienst tätig ist, bevor sie von der anderen Gruppe abgelöst wird.

 Sollte es dagegen erst kurz vor Bereitschaftsende, beispielsweise um 19.30 Uhr, zu Eisglätte kommen oder zu schneien anfangen, bleibe man selbstverständlich bis Mitternacht im Einsatz, um den Winterdienst zu verrichten, ergänzt Manfred Rettig, Leiter des Bückeburger Bauamts. Eine 24-Stunden-Bereitschaft indes hätten lediglich die Straßenmeistereien und die für die Autobahnen zuständigen Winterdienste.

 Angesichts einer Gesamt-Räumstrecke von 278 Kilometern, um die sich die Mitarbeiter des Bückeburger Bauhofs in Sachen Winterdienst kümmern müssen, gehen dort beachtliche Mengen an Streusalz durch: Vor dem Wintereinbruch habe man rund 200 Tonnen Streusalz auf Vorrat gehabt, aber innerhalb von vier Tagen, während der man mit den sechs Streufahrzeugen draußen gewesen sei, sei der Salzbestand auf vielleicht noch rund 50 Tonnen geschrumpft. Folglich habe er bereits 50 Tonnen Streusalz nachbestellt, um nicht plötzlich ohne da zu stehen, sollte das Winterwetter anhalten. Wobei es allerdings kein Problem sei, kurzfristig auch noch größere Mengen von den Lieferanten zu bekommen. Ein knappes Gut sei Salz derzeit nicht.

 Wie viel Streusalz auf die Straßen aufgebracht wird, hängt von der jeweiligen Witterung ab, ferner von ökonomischen Betrachtungen und Umweltschutzgesichtspunkten, so der Leiter des Bauhofs weiter. Das bedeutet: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Oder in Zahlen ausgedrückt: Pro Quadratmeter Straße werden zwischen fünf und 20 Gramm mit den Fahrzeugen ausgebracht, deren Auswurfmengen in Fünf-Gramm-Stufen genau einstellbar sind. Und um es noch konkreter zu sagen: Am vergangenen Montag wurden 20 Gramm pro Quadratmeter gestreut, am gestrigen Dienstag indes zehn Gramm pro Quadratmeter.

 Doch auch wenn sich die Mitarbeiter des Bauhofs bei Winterwetter ordentlich ins Zeug legen, um Straßen für den Verkehr und Wege für Fußgänger freizuhalten, bei extremer Witterung sollten sich die Bürger durchaus fragen, ob es nicht sinnvoll ist, im Interesse der eigenen Sicherheit zu Hause zu bleiben, statt „Kopf und Kragen zu riskieren“, sagt Rettig. Denn mitunter sehe die Verkehrssituation ein paar Stunden später schon viel entspannter aus.

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