Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Inkubator hilft beim Start ins Leben

Bückeburg / Krankenhaus- Inkubator hilft beim Start ins Leben

Die Geburtshilfe-Abteilung des Agaplesion-Krankenhauses Bethel ist mit einem neuen Inkubator – im Volksmund „Brutkasten“ genannt – ausgestattet worden.

Voriger Artikel
„Jeder kommt ein Stück weit verändert zurück“
Nächster Artikel
Tempo 30 in der Schulstraße?

Freuen sich über mehr Sicherheit, die der neu angeschaffte Inkubator bietet: Momme Arfsten und Krankenschwester Heike Reyes-Küpper. wk

Bückeburg. Erforderlich geworden ist die rund 18000 Euro teure Investition als Ersatzbeschaffung für ein in die Jahre gekommenes Gerät, das inzwischen auch ausgemustert worden ist.

 Der vorherige Inkubator habe zwar problemlos funktioniert, das nun angeschaffte modernere Modell sei jedoch einfacher zu bedienen und im Betrieb auch „konstanter“, was das Aufrechterhalten der gewünschten Temperatur und Luftfeuchtigkeit betrifft, berichtete Momme Arfsten, der Chefarzt der Station. Ergänzend erläuterte er, dass neugeborene Kinder in dem Bückeburger Krankenhaus in der Regel dann in einen Inkubator gelegt werden, wenn diese nach der Geburt noch „leichte Anpassungsschwierigkeiten“ haben, also beispielsweise beatmet werden müssen oder sie ihre Körpertemperatur noch nicht aufrecht halten können. Ferner komme solch ein Gerät zum Einsatz, wenn die Kinder unter einer Neugeborenen-Gelbsucht leiden und deswegen mit Blaulicht bestrahlt werden müssen.

 Trotz der Anzahl von rund 550 Geburten, die im Agaplesion-Krankenhaus Bethel laut Arfsten im vergangenen Jahr zu verzeichnen waren, wird dort jedoch nur gelegentlich ein „Brutkasten“ benötigt: Ungefähr einmal pro Monat habe man den Fall, dass ein Neugeborenes in den Inkubator gelegt werden muss, wobei die Kinder im Schnitt gerade mal ein bis zwei Tage darin bleiben müssen, verriet die auf der Geburtshilfe-Station tätige Krankenschwester Heike Reyes-Küpper.

 Darüber hinaus verwende man das Gerät, wenn Kinder in ein anderes Klinikum verlegt werden müssen, wobei dann für den Transport ein Inkubator des jeweiligen Rettungswagens genutzt werde. Durch eine Vorauswahl derjenigen schwangeren Frauen, die sich zur Entbindung im Agaplesion-Krankenhaus Bethel in Bückeburg anmelden, betrage die Verlegungsrate jedoch weniger als fünf Prozent aller hiesigen Geburten, betonte Arfsten. Bei einer drohenden Frühgeburt beispielsweise verweise man die Schwangere bereits vorher an ein Krankenhaus mit einer auf solche Fälle spezialisierten Geburtshilfe-Abteilung. wk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg