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Innenstadt gesperrt, keiner weiß es

Erhebliche Verkehrsbehinderungen durch Baumaßnahmen Innenstadt gesperrt, keiner weiß es

Auf erhebliche Verkehrsbehinderungen müssen sich in den kommenden Tagen Autofahrer, Radfahrer und auch Fußgänger in der Bückeburger Innenstadt einstellen. Die Durchfahrt über die obere Lange Straße und Schulstraße ist gesperrt.

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Die Schulstraße ist in Höhe der Einmündung des Oberwallwegs komplett gesperrt und damit die Durchfahrt durch die Innenstadt. Was im Vorfeld nur wenigen bekannt war, da seitens des Bauträgers Westfalen Weser Netz versäumt worden ist, die Öffentlichkeit über die Sperrung zu informieren.

Quelle: rc

BÜCKEBURG. In Höhe der Einmündung Oberwallweg werden neue Stromkabel unter der Schulstraße hindurch gelegt.

Die Umleitung erfolgt über Ulmenallee und Herminenstraße, also an Grundschule und Krankenhaus vorbei. Auch der Busverkehr ist betroffen, da die Haltestelle vor dem Schild-Center nur eingeschränkt angefahren werden kann. Stattdessen wird auf die Haltestelle an der Herminenstraße unterhalb des Justizzentrums verwiesen.

Viele Verkehrsteilnehmer waren Montagmorgen auf dem Weg zur Schule oder Arbeit überrascht, als die Sperrung der Schulstraße nach dem Ende der Autoschau und von „Bückeburg kocht über“ noch nicht aufgehoben worden war. Stattdessen waren Absperrgitter und -baken noch verstärkt und die komplette Durchfahrt gesperrt worden.

Öffentliche Mitteilung wurde versäumt

Nachfragen dieser Zeitung ergaben schließlich, dass es sich um eine nachfolgende Baumaßnahme handelt. Diese ist im Vorfeld nicht kommuniziert worden, wie weitere Nachfragen ergaben. Der Fachgebietsleiter Bürgerservice in der Stadtverwaltung, Christian Schütte, verwies darauf, dass es klare Absprachen mit dem Bauträger, Westfalen Weser Netz, gegeben habe, die Sperrung und die damit verbundenen Behinderungen und Änderungen mitzuteilen. Warum das nicht passiert ist, entziehe sich seiner Kenntnis: „Das ist mehr als ärgerlich. Wir waren und sind uns der Problematik bewusst, das ist eine ganz heikle Kiste.“

Die Pressestelle von Westfalen Weser Netz teilte auf Anfrage mit, dass der Beginn der Baumaßnahme wegen des Endes der Sommerferien kurzfristig um eine Woche nach hinten verschoben worden ist. Im Zuge der notwendigen Umdisponierungen sei es leider versäumt worden, die Öffentlichkeit zu informieren: „Diese Informationen sind baden gegangene, Asche auf unser Haupt.“ Sowohl der Schulträger als auch die Busunternehmen seien aber informiert worden. Gleich nach dem Ende der Schulferien sei über Elternbriefe beziehungsweise Aushänge an den Haltestellen über die Änderungen informiert worden.

„Wir hoffen, dass wir in einer Woche durch sind“

Wie dem auch sei: Unter der Schulstraße werden zwei neue 30 Kilovolt-Stromkabel verlegt, die das Umspannwerk am Oberwallweg mit dem 110 Kilovolt-Umspannwerk in Kleinenbremen-Wülpke verbinden. Eines der Kabel wird über das Schlossareal nach Wülpke gezogen, das andere entlang des Gymnasiums nach Wülpke. Da an der Schulstraße zahlreiche andere Kabel verlegt sind, deren Verlauf nicht unbedingt exakt in den Karten verzeichnet ist, können nicht – wie sonst üblich – die neuen Kabel unter der Straße durchgeschossen werden, ohne Gefahr zu laufen, andere Kabel oder Kanäle zu treffen und zu beschädigen. Daher muss die Straße aufgerissen werden. Wie lange die Sperrung noch dauert, ist derzeit noch offen, weil die Arbeiter beim Öffnen der Straße bereits auf das befürchtete Kabelwirrwarr gestoßen sind. „Wir hoffen, dass wir in einer Woche durch sind“, hieß es seitens der Baufirma. Es könne aber auch länger dauern.

Bis dahin müssen sich die Verkehrsteilnehmer auf Behinderungen einstellen. Fahrzeuge werden über die enge Herminenstraße und Ulmenallee geleitet, Ausschilderungen weisen insbesondere Lastwagen-Fahrer darauf hin, dass für ihre Gefährte keine Wendemöglichkeit besteht, sollten sie sich zu tief in die Innenstadt bewegen.

Der Busverkehr fährt die Haltestellen vor dem Schild-Center nicht an. Fahrgäste werden auf die Haltestellen auf dem Neumarktplatz und an der Herminenstraße verwiesen. Dort ist unterhalb des Justizzentrums die vorhandene Haltestelle durch die Verlängerung des Halteverbots deutlich verlängert worden. „Mal sehen, wie das klappt“, sagte Bernd Bartelsmeier vom Ordnungsamt der Stadtverwaltung im Hinblick darauf, dass über diese Haltestelle nun alle Fahrschüler des Gymnasiums Adolfinum an- und abtransportiert werden müssen. rc

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