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Bückeburg Stadt Inspiriert von Lichtenstein
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00:22 09.02.2015
Die Schüler Philipp Masur (links) und Luisa Kaprice-Spielmann sowie Armin Böhm, Direktor des Amtsgerichts, und Kunstlehrerin Christa Wenz (rechts) zeigen zwei der neuen Bilder. Quelle: ly
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Bückeburg

Nachschub für die Justiz: Die IGS Obernkirchen hat dem Amtsgericht Bückeburg 30 weitere Bilder von Schülern zur Verfügung gestellt, entstanden im Unterricht. Insgesamt hängen 60 Arbeiten auf den Fluren, verteilt auf das Erdgeschoss und drei obere Etagen. Ein Teil wird regelmäßig gegen neue ausgetauscht

 „Wir haben viele triste Flure und dazu Publikum mit Wartezeit“, erklärt Armin Böhm, Direktor des Amtsgerichts. Besucher können sich die Zeit vertreiben, indem sie Bilder betrachten. Es lohnt sich. „Zu sehen sind wirklich schöne Sachen, teilweise sehr anspruchsvoll und mit Liebe gemacht“, lobt Böhm.

 Gleichzeitig bekommt die Schule eine Gelegenheit zur Außendarstellung – Kunst findet nicht hinter verschlossenen Türen statt. „In der IGS werden viele schöne Bilder produziert“, so der Direktor. „Aber dort gibt es wenig Publikum.“ Einige Schüler sind allerdings auch etwas eigen mit ihren Arbeiten. „Nicht alle geben gerne ihre besten Exponate her“, erklärt Kunstlehrerin Wenz.

 Gezeigt werden im Amtsgericht gerahmte Arbeiten aus den Klassen sieben bis zehn, darunter Linoldrucke, Grafiken mit Ölkreide und Buntstift oder Schattierungen. Zur offiziellen Übergabe waren am Freitag auch die IGS-Schüler Luisa Kaprice-Spielmann und Philipp Masur im Justizgebäude. „Die Arbeit im Kunstunterricht ist anspruchsvoll und macht Spaß“, betonte Luisa, die sich gefördert fühlt.

 Die IGS Obernkirchen beziehungsweise das Schulzentrum am Ochsenbruch stellt seit 2007 im Amtsgericht aus. „Bei der IGS haben wir sozusagen ein Abonnement“, scherzt Böhm. Vorher waren an der Herminenstraße Arbeiten des Gymnasiums Adolfinum und der Herder-Realschule zu sehen. ly

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