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Bückeburg Stadt Alexander im Dschungel-Einsatz
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Alexander im Dschungel-Einsatz
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00:17 18.02.2016
Hilfe vor Ort: : Alexander Fürst zu Schaumburg Lippe, Ulrich Behmann und Reinhold Klostermann (von links) legen einen Verband an.  Quelle: pr.
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Bückeburg/Sri Lanka

Ehrenamtliche Mitglieder haben bereits ein Rettungsfahrzeug mit Arzneimitteln, medizinischen Geräten und mehr als 1500 gebrauchten Brillen beladen. Die Hilfsgüter wurden zum Flughafen nach Frankfurt gebracht. Sie werden mit einem Airbus A380 nach Colombo geflogen.

 Im Auftrag der Partnerorganisation mfs International, die die Hälfte der Einsatzkosten trägt, auf Anforderung des Gesundheitsamtes von Beruwala und mit ausdrücklicher Genehmigung des Gesundheitsministeriums von Sri Lanka wird das fünfköpfige Interhelp-Team zwei Wochen Kranke und Verletzte in schwer zugänglichen Urwaldregionen versorgen.

Team aus Niedersachsen

 An der Mission der Menschlichkeit, die heute, Dienstag, beginnt, nehmen die Interhelp-Mitglieder Dr. Sibylle Trapp-Dammaschke (Internistin aus Hameln), die Assistenzärztin Dr. Sophia Schelcher aus dem Sana-Klinikum, der praktische Arzt Dr. Siegfried John aus Rahden (Kreis Minden-Lübbecke) sowie Lehrrettungsassistent Reinhold Klostermann und Rettungsassistent Nils Klostermann teil. Im Zielgebiet im Süden der Insel komplettieren einheimische Ärzte, Krankenschwestern, Optiker und Apotheker das Team. „Wir arbeiten auf Sri Lanka mit den Helfern vor Ort Hand in Hand“, sagt der Interhelp-Vorsitzende Ulrich Behmann. Das habe viele Vorteile. „Zum einen müssen wir nicht so viel Personal einsetzen, zum anderen kennen unsere Partner die Landessprachen und Gebräuche besser als wir.“ Man lerne gegenseitig voneinander. Die meisten Medikamente sollen in Sri Lanka eingekauft werden. „Das ist gut für Land und Leute – und für uns: Patienten können die Beipackzettel lesen, die ihnen vertrauten Präparate sind dort deutlich günstiger, zudem werden lokale Firmen unterstützt.“

 Eine Woche später bricht in Hameln ein zweites Helfer-Team zu einer Reise in den Nordosten des Landes auf. Dort tobte bis vor ein paar Jahren ein Bürgerkrieg, liegen immer noch Minen, gibt es Malaria und Dengue-Fieber. Mit der Hilfe von Spendern aus Hameln, Bückeburg, Minden und Frankfurt ist es Interhelp und mfs International gelungen, 20 Massivhäuser für singhalesische und tamilische Rückkehrer zu bauen. In wenigen Tagen sollen im Dorf Morawewa bei Trincomalee die Grundsteine für neue Häuser gelegt werden.

 Das Wiederaufbau-Team besteht aus dem Interhelp-Vorsitzenden Behmann, aus Schirmherr Alexander zu Schaumburg-Lippe und dem Chef von mfs International, Michael Görbing. Interhelp-Sanitäter Alexander zu Schaumburg-Lippe wird gemeinsam mit Optikern die gespendeten Brillen vermessen und an die Ärmsten der Armen verteilen.

 Mehr Informationen gibt es auf www.interhelp.info.

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