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„Irgendwas ist dort schief gelaufen“

Neuwahlen beim Förderverein Bückeburger Niederung „Irgendwas ist dort schief gelaufen“

Eva von Löbbecke-Lauenroth bleibt für weitere zwei Jahre an der Spitze des Fördervereins Bückeburger Niederung. Die alte und neue Vorsitzende übernahm während der ins Hotel/Restaurant „Jetenburger Hof“ einberufenen Hauptversammlung zusätzlich kommissarisch die Aufgaben der Schriftführerin.

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Wolfhard Müller (von links), Waltraud Loose-Hornung, Eva von Löbbecke-Lauenroth und Erich Hoffmann bilden den Vorstand des Fördervereins.bus

Bückeburg. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Wolfhard Müller (stellvertrender Vorsitzender), Erich Hoffmann (Dritter Vorsitzender), Waltraud Loose-Hornung (Kassenwartin) und Alexander Ulbrich (Justiziar).

 Auf der Tagesordnung der Förderer stand diesmal ein umfangreiches Pensum. Wegen einer Neuausrichtung des Versammlungsrhythmus und aus Krankheitsgründen waren die Belange der Jahre 2014 und 2015 zu erledigen. Die Mitglieder der derzeit 24 Frauen und Männer zählenden Gemeinschaft hörten also Vorstands- und Kassenberichte im Doppelpack. Da die Anwesenden in beiderlei Hinsicht nichts zu beanstanden hatten, kamen die Anwesenden bald auf aktuelle Themen zu sprechen.

 Dabei stand insbesondere das für die Niederung entwickelte Wegekonzept in der Kritik. Speziell beim Hus-Aren-Weg müsse die Stadt noch einmal nachlegen, betonte Löbbecke-Lauenroth. Von Barrierefreiheit könne man mit Blick auf diese Schotterpiste nicht sprechen. „Irgendwas ist dort schief gelaufen“, meinte Müller. Der Belag enthalte „bis zu zehn Prozent Glas und allen möglichen Mist“. Die Ausführung der Arbeiten sei „nicht nachvollziehbar“ und „unter aller Sau“ erfolgt.

 Der Verein überlegt, seine Bedenken in einer schriftlichen Mitteilung an die Stadt festzuhalten. Zudem gelte es, in der Öffentlichkeit die Verantwortlichkeiten für den gegenwärtigen Zustand darzulegen. „Wir dürfen nicht, wie jetzt mitunter schon zu vernehmen ist, als Sündenböcke dastehen“, war die Versammlung einer Meinung, die überdies Errichtung und Beschaffenheit des unweit der Amtmann’schen Wiese zu findenden Aussichtspunktes beanstandete. „Das ist auch nicht besonders glücklich gelaufen“, merkte der bisherige Schriftführer Hans-Dieter Lichtner an.

 Über das gesamte Areal können sich Interessenten durch ein jüngst veröffentlichtes Informationsblatt in Kenntnis setzen lassen. Die „Rund um die Aue“ betitelte Publikation entstand in Kooperation von Stadt, Landkreis, Bingo-Umweltstiftung und Förderverein. „Erleben Sie eine faszinierende alte Kulturlandschaft“, lädt die Broschüre zu einem Besuch der Niederung ein. „Genießen Sie die Natur, aber nehmen Sie bitte Rücksicht auf Tiere und Pflanzen. Bitte bleiben Sie auf den Wegen und halten Sie Hunde stets angeleint.“

 Das Thema „Hunde“ beschäftigte auch die Versammlung. Vor allem auf der vom Verein mit der Grundschule Evesen betreuten Streuobstwiese störten die Vierbeiner massiv, berichtete Löbbecke-Lauenroth unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“. Komme hinzu, dass die Besitzer auf Hinweise häufig pampig reagierten. Die Vorsitzende: „Es wird immer schlimmer.“ bus

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