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„Ist das auch kein Holzweg?“

"Markt der Berufe" am Adolfinum „Ist das auch kein Holzweg?“

Lange ist es noch nicht her, da standen Yannic Klaus und Tobias Kranz auf der Bühne im Adolfinum als Schauspieler. Nun aber waren ihre Tipps als Experten gefragt. Der eine studiert Medizin in Kiel, der andere macht eine Ausbildung bei der Volksbank.

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Bei diesen beiden Schülerinnen steht die Polizei im Interesse.

Quelle: pr.

Bückeburg. Für die Oberstufenschüler des Adolfinum gab es also ganz frische Informationen aus erster Hand. Außer dem Studium an Fachhochschulen und Universitäten sollte es ausdrücklich auch um betriebliche Ausbildung und um Angebote von Fachschulen gehen, angesiedelt in der Region.

 Schulleiter Michael Pavel hatte bei der Begrüßung darauf hingewiesen, dass das Adolfinum mit dem „Markt der Berufe“ eine Lücke schließe. Was zu seiner Schulzeit noch undenkbar schien, nämlich die Hinwendung der höheren Schule zu ganz konkreten Berufs- und Ausbildungsfragen, die Beschäftigung mit handfesten betrieblichen und nüchternen betriebswirtschaftlichen Problemen, werde erst ganz allmählich Schulthema – auch am Bückeburger Gymnasium. Volker Birkmann und Thomas Fischer war es als Organisatoren gelungen, gut 30 Einrichtungen für das Projekt zu gewinnen. Als hilfreicher Kooperationspartner war die Sparkasse Schaumburg natürlich auch dabei.

 Auf besonders großes Interesse stießen die Experten der Polizei und der Bundeswehr. Besoldung und Beförderung sind sicher nicht die einzigen Aspekte, die Oberstufenschüler hier interessieren. So ging es im Zeichen des „Dienstes für Deutschland“ auch um Kriegseinsatz, um körperliche Voraussetzungen und seelische Belastungen. Kriminalitätsbekämpfung der Polizei stieß bei vielen Schülern auf Interesse, aber auch andere Einsatzbereiche der Polizei. Einige Schülerinnen erkundigten sich ausdrücklich nach den Möglichkeiten, Beruf und Familie zu verbinden.

 Wenn zurzeit jeder vierte Hochschulstudent sein Studium abbricht, ist das ein Alarmsignal. In Mathematik, Natur- und Ingenieurswissenschaften liegt die Quote am höchsten. Immer wieder war die Frage zu hören: „Was muss ich eigentlich können, wenn ich das Adolfinum verlasse und die Ausbildung beginne?“ Schlüsselqualifikationen können noch nicht vorausgesetzt werden. Aber um Kooperationsfähigkeit, Planungskompetenz und Zeitmanagement geht es auch schon in der Oberstufe. Grundsätzliches Interesse, hohe Motivation und Durchhaltevermögen wurden als Markenzeichen genannt.

 Horst-Joachim Schwenke von der Bundesagentur für Arbeit Hameln weiß aus vielen Einzelgesprächen, wo der Schuh drückt. Gemeinsam mit einer Mitarbeiterin bietet er an diesem Nachmittag allgemeine Informationen über den Arbeitsmarkt und die verschiedenen Möglichkeiten, in ein erfülltes Berufsleben hineinzuwachsen. Auf die leichte Schulter scheinen die meisten Schüler ihre Zukunft nicht zu nehmen.  r

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