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Jagdhunde gegen Staupe impfen lassen

Bückeburg / Kreisjägerschaft Jagdhunde gegen Staupe impfen lassen

Während der Hauptversammlung der Kreisjägerschaft Schaumburg e.V. ist Karl Schmieding am Sonnabend mit der Verdienstplakette in Silber der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) e.V. ausgezeichnet worden. Der Leiter der Jagdbehörde im Landkreis Schaumburg geht im November in den Ruhestand. Stets habe ein vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schmieding und der Kreisjägerschaft geherrscht, betonte Hermann Platte, Vorsitzender der Kreisjägerschaft.

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Karl Schmieding (links) erhält von Heiner Stahlhut-Klipp und und Hermann Platte (rechts) die Verdienstmedaille in Silber.

Quelle: sk

Bückeburg (sk). Die Verdienstnadel der LJN in Bronze erhielt Heinz-Jürgen Brandt, der seit 25 Jahren als Schriftführer im Hegering Rinteln tätig ist.

Für 60-jährige Mitgliedschaft in der Kreisjägerschaft wurde Lür Elmers aus Bad Nenndorf geehrt, sowie in Abwesenheit Friedrich Meyer, Wilhelm Hupe und Friedrich Schaper. 50 Jahre gehören Heinz Klostermann, Wolfgang Stein und Friedrich Horstmeyer der Jägerschaft an. Für ihr 20-jähriges Wirken im Jagdhornbläsercoprs Schaumburg wurden Christa Lohmann und Frauke Wetjen ausgezeichnet.

Vor dem Hintergrund des bundesweit diskutierten Wald-Wild-Konfliktes hob Landrat Jörg Farr hervor, dass beide Komponenten im Landkreis eine harmonische Einheit bilden – und dies bereits bevor das Land Niedersachsen sich dafür ausgesprochen habe, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wald und Wild zu erreichen.

Durch eine zunehmende Zahl an Muffelwild seien Schäden an Feldkulturen zu beklagen, führte Professor Heiner Stahlhut-Klipp an. Der Kreisjägermeister zog eine Bilanz der Bejagung des gesamten Wildbestandes im Bereich der Kreisjägerschaft in 2011. Die Streckenstatistik weißt einen Abschuss von 101 Stück Muffelwild im vergangenen Jahr aus. “Eine solch große Strecke finden sie nirgendwo”, betonte Stahlhut-Klipp. Muffelwild kommt hauptsächlich im Bückeberg vor. Vor 100 Jahren wurden dort die ersten Mufflons ausgesetzt. Beim Schwarzwild hat sich die Strecke gegenüber dem Vorjahr reduziert. Dies liege unter anderem daran, dass die hohe Zahl der geschossenen Tiere in 2010 zu einer geringeren Vermehrungsrate geführt habe. Zurückgegangen sei auch die Fuchsstrecke. Dieses Tier müsse man aber dringend im Auge behalten. Zwar komme  die Tollwut hierzulande “seit vielen Jahren” nicht mehr vor, jedoch andere Krankheiten wie die Staupe. Stahlhut-Klipp rief alle Jäger dazu auf, ihre Jagdhunde gegen die Viruserkrankung impfen zu lassen.

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