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Jahrmärkte ohne „Verkaufsoffene“

Bückeburg / „Handel aktiv“ Jahrmärkte ohne „Verkaufsoffene“

Die in der Stadtmarketing-Sparte „Handel aktiv“ organisierten Innenstadtkaufleute sind übereingekommen, im kommenden Jahr auf parallel zum Bückeburger Frühjahrs- und Herbstmarkt veranstaltete verkaufsoffene Sonntage zu verzichten.

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Die Bückeburger Jahrmärkte (das Foto zeigt eine Impression des Herbstmarktes 2013) stellen für „Handel aktiv“ keine Einkaufsmagneten dar.

Quelle: bus

Bückeburg. Die Resonanz in diesem Jahr sei „teilweise gruselig“ gewesen, hieß es während eines in den „Hamburger Hof“ einberufenen Stammtisches. Zudem würde durch Schausteller, Fahrgeschäfte und Buden „alles zugestellt“. Generell sei zu überlegen, das Marktgeschehen „vor die Tore der Stadt“ zu verlegen.

 Die Stammtischteilnehmer verständigten sich darauf, am 2. März, 4. Mai, 6. April, 1. Juni, 3. August, 7. September und 5. Oktober zu „Verkaufsoffenen“ einzuladen. Die Termine orientieren sich zum Teil – 4. Mai Sattelfest, 3. August Bückeburg kocht über, 7. September Ährensache – an anderen Festen. Zudem wollen die Händler den 1. November mit einer Sonderregelung ausstatten. An diesem Sonnabend wird im benachbarten Nordrhein-Westfalen das Fest „Allerheiligen“ begangen. Der Feiertag wird von vielen Westfalen für einen Einkaufsbummel in der Ex-Residenz genutzt. „Wir sollten versuchen, möglichst alle Innenstadtgeschäfte an diesem Tag mindestens bis 18 Uhr zu öffnen“, meinte Spartenleiter Joachim Scheffler.

 Mit Blick auf den bevorstehenden Weihnachtsmarkt kündigte Scheffler einige gravierende Veränderungen an. Zum einen orientiert sich das unter dem Motto „Hüttenzauber“ auf die Beine gestellte Unternehmen in diesem Jahr terminlich am Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg (Freitag, 29. November, bis Sonntag, 8. Dezember). Zum anderen werden die Lospreise der Markt-Lotterie von einem auf anderthalb Euro angehoben. Als Hauptpreis wird erneut ein Kraftfahrzeug ausgelobt. Im Begleitprogramm heißen die Glanzlichter „Swinging Christmas“, „Frank und seien Esel“, „Eiskünstler Rainer Zumbrägel“ und „Märchenkönig Achim I. von Wettesingen“. Unter dem Tagesordnungspunkt „Brötchentaste“ berichtete Scheffler, dass gegenwärtig lediglich einer von insgesamt 21 innerstädtischen Parkautomaten über eine solche Taste verfüge, die den Benutzern eine Viertelstunde Gratisparken ermögliche. Die Runde erörterte das Angebot, die Parkgebühren von einem bestimmten Einkaufswert an von den Geschäftsinhabern erstatten zu lassen. Da dieses Vorhaben die Beteiligung möglichst vieler Geschäfte voraussetzt, kam es zu keiner endgültigen Beschlussfassung. „Das sollten wir noch einmal in kleiner Runde besprechen“, merkte der Vorsitzende an. bus

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