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„Je mehr Bückeburger auf dem Rad, desto besser“

Bückeburg / Fahrmöglichkeiten attraktiver gestalten „Je mehr Bückeburger auf dem Rad, desto besser“

Der Verkehr ist der zweitgrößte Energieverbraucher der Welt. Damit sich das in nicht allzu ferner Zukunft ändert, dazu will die Stadt Bückeburg ihr Scherflein zu beitragen. Sie gibt die Erarbeitung eines Radwegekonzeptes für das Stadtgebiet in Auftrag.

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Symbolbild

Bückeburg. Bückeburg.   Das Ziel: die Fahrmöglichkeiten für Radfahrer so attraktiv zu gestalten, dass es möglichst viele Bückeburger vorziehen, aufs Rad zu steigen, statt mit dem Auto zu fahren. Oder wie es Ratsfrau Cornelia Laasch (Bündnis90/Die Grünen) formulierte, als sie den Antrag der Mehrheitsgruppe vorstellte: „Je mehr Bürger auf dem Rad, desto besser.“ Und ein weiteres Argument: Jeder Kilometer Radweg ist allemal günstiger, als einen Kilometer Straße zu bauen.“ Ganz zu schweigen von der Energieersparnis. Wie Laasch weiter ausführte, fährt jeder Niederländer im Durchschnitt 1000 Kilometer mit dem Rad im Jahr, in Deutschland sind es gerade einmal 380 Kilometer. „Bis wir deren Durchschnitt in Bückeburg erreichen, wird sicherlich noch etwas dauern“, räumte die Grünen-Politikerin ein, aber: „Wir brauchen mittel- und langfristige Planungen, was wir als Stadt wo machen wollen.“ Der innerörtliche Verkehr müsse so gestaltet werden, dass es jeder Bürger vorzieht, Rad zu fahren.

 Bei der Umsetzung müsse sich die Stadt vom „klassischen Modell“ verabschieden, den Bau von Radwegen an den Straßenbau zu koppeln. Im Vordergrund bei den Planungen müsse der Radfahrer stehen. Was sich etwa immer noch an dem Negativbeispiel zeige, dass bei Zufahrten zu Grundstücken die Bürgersteige und Radwege abgesenkt werden und Radfahrern das Auf und Ab mit entsprechenden Auswirkungen auf den Rücken zugemutet werden. Dabei sei es viel einfacher, Bürgersteige und Radwege eben zu pflastern und den Autos die Huckel zuzumuten.

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