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Jetenburger Hof brennt - Sieben Verletzte

Großeinsatz für Feuerwehren Jetenburger Hof brennt - Sieben Verletzte

Der Jetenburger Hof brennt. Die Feuerwehr ist mit einem riesigen Aufgebot an Einsatzkräften und Material vor Ort, um den Brand in dem Hotel-Restaurant am Bahnhof unter Kontrolle zu bekommen. Menschen sind nicht verletzt, Gäste und das Personal konnten sich in Sicherheit bringen, heißt es zunächst. Später wird diese Zahl korrigiert. Sieben Verletzte werden am Ende des Einsatzes gezählt.

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Die Flammen klettern durch die Lüftung bis hinauf ins Dach, sodass Drehleitern zum Einsatz kommen müssen.

Quelle: rg

Bückeburg. Fünf Angestellte erleiden Rauchgasvergiftungen, ein Feuerwehrmann kollabiert während der Löscharbeiten. Eine weitere Angestellte, die mit dem Rad zur Hilfe eilt, stürzt und bricht sich den Fuß. Das Hotel war nicht belegt. Ausgebrochen ist der Brand kurz nach 13 Uhr in der Küche.

 Wie Stadtbrandmeister Marco Brockmann in einer ersten Einschätzung der Lage wiedergibt, hat sich in der im Erdgeschoss des dreistöckigen Gebäudes gelegenen Küche offenbar Fett in der Abzugsanlage entzündet. Durch die Ventilatoren vorangetrieben, haben sich die Flammen in dem Lüftungskanal ausgebreitet und sind so bis ins Dachgeschoss gelangt. „Am Dachstuhl sind die Flammen, wie man sieht, ausgebrochen und haben sich dort ausbreiten können.“

 Um das Feuer in luftiger Höhe bekämpfen zu können, hat die Einsatzleitung zwei Drehleitern aus Bückeburg und Rinteln in Position gebracht, dazu den Teleskopmast aus Stadthagen. „Wir können so hoffentlich verhindern, dass das ganze Haus in Mitleidenschaft gezogen wird.“ Die Bückeburger Leiter steht im rückwärtigen Bereich zwischen dem Jetenburger Hof und dem Nachbarhaus Nummer 32.

 Die beiden Einsatzfahrzeuge aus Stadthagen und Rinteln werden vor den beiden Gebäudeecken auf der Straße aufgestellt. Von dort aus versuchen Feuerwehrleute, an die unter den Dachpfannen vorkriechenden Flammen heranzukommen. Dachziegel werden abgerissen, um die Brandnester löschen können. Immer wieder sausen Dachpfannen nach unten und zerplatzen auf dem Gehweg. Löschwasser wird von den Leitern auf die Glutnester gespritzt.

 Im Innern des Gebäudes rücken immer wieder Trupps mit schwerem Atemschutzgerät bis ins Dachgeschoss vor, um auch von dort den Löschangriff voranzutreiben. Für die eingesetzten Kräfte – zwölf Trupps – bedeutet das in der sommerlichen Gluthitze Schwerstarbeit.

 Immer wieder müssen die am Rande der Erschöpfung stehenden Männer ausgewechselt werden. Nur 20 Minuten reicht der Sauerstoff, der sonst 45 Minuten reicht. Erhebliche Schwierigkeiten bereitet es, in die Wohnung im Dachgeschoss zu gelangen. Dort versperrt eine Stahltür den Zugang, die erst mühsam geöffnet werden muss.

 Kurz nach 16 Uhr heißt es: „Feuer aus“. Jetzt fließt Wasser in die Kehlen der Einsatzkräfte. Brockmanns Fazit: „Super Arbeit aller.“

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