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Jetzt soll es im dritten Anlauf endlich klappen

Bückeburg / Windmühlenstraße Jetzt soll es im dritten Anlauf endlich klappen

Die Stadt unternimmt einen dritten Versuch, um mit dem Gebiet rund um die Windmühlenstraße in das Städtebau-Sanierungsprogramm aufgenommen zu werden. Geplant ist dort die Entzerrung von Wohnen und Gewerbe und die Entwicklung des Gebietes zu einem innenstadtnahen Wohngebiet.

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Wohnen und Gewerbe dicht an dicht: Mit der Aufnahme in das Städtebau-Sanierungsprogramm strebt die Stadt die Entwicklung eines innenstadtnahen Wohngebietes an der Windmühlenstraße an. © Archiv

Bückeburg (rc). Zwei Anträge sind bisher vom zuständigen Ministerium in Hannover abschlägig beschieden worden.

Dass der dritte Versuch klappt, wird von Baubereichsleiter Jörg Klostermann eher skeptisch gesehen. Wie er auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, seien die Städtebauförderungsmittel in den vergangenen Jahren drastisch zusammengestrichen worden. „Auf fast die Hälfte“, so Klostermann.

Hinzu kommt, dass Bund und Länder, die je ein Drittel der Zuschüsse geben, bei der Vergabe der Mittel derzeit andere Schwerpunkte setzen, nämlich die Förderung von Innenstadt-Sanierungen. „Dafür liegt die Windmühlenstraße zu weit außerhalb“, so Klostermanns Einschätzung: „Derzeit ist nicht absehbar, ob wir dieses Mal Erfolg haben.“

Dennoch bekräftige der Baubereichsleiter, dass die Stadt das Ziel der Sanierung rund um die Windmühlenstraße weiter verfolgen wird und „eine geordnete Nutzung“ erreichen will. „Auch wenn es schwierig wird, dass die Stadt so etwas mit eigenen Mitteln stemmen kann.“ Derzeit gebe es dort eine ganze Reihe aktiver Betriebe, deren mögliche Auslagerung eine erhebliche Summe Geld kosten würde. Denkbar wäre es aber durchaus, einige Betriebe in dem Bereich zu belassen, die die Auflagen eines allgemeinen Wohngebietes erfüllen würden.

Die Stadt habe mit den Gewerbetreibenden bereits gesprochen. Einige hätten sich aufgeschlossen gezeigt, den Standort aufzugeben. So gebe es zum Beispiel seitens des Penny-Marktes Bestrebungen, weiter vorne an die Straße zu kommen, also an die Wilhelm-Raabe-Straße. Die von Penny gemietete Immobilie steht derzeit nach Informationen unserer Zeitung für 570.000 Euro zum Verkauf.

Als „ein Baustein des Gesamtkonzeptes“ bezeichnete Klostermann den Abriss des alten E-Centers, der derzeit – befristet – noch von einem Sonderpostenmarkt gemietet ist. Auf der Fläche soll ein Wohngebiet entstehen, für Abriss und Herrichtung der Fläche gibt es einen rechtsverbindlichen städtebaulichen Vertrag mit der Edeka. Klostermann: „Das passiert unabhängig von der weiteren Entwicklung rund um die Windmühlenstraße.“

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