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„Jugend forscht“: Adolfiner ganz weit vorn

Bückeburg „Jugend forscht“: Adolfiner ganz weit vorn

Drei Schüler des Gymnasium Adolfinum beim Wettbewerb „ Jugend forscht“ den zweiten Platz auf Landesebene erreicht.

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Richtungsweisend: Marc-Oliver Brandt, Nils Sassenberg und Tobias Klöpper vor dem Solarfeld des Adolfinums.

Quelle: pr.

Bückeburg. „Energiewende“ ist zunächst einmal ein Schlagwort aus der politischen Landschaft. Sie lässt an Windräder, Solarzellen und Maisfelder denken. Für Naturwissenschaftler steht die Speicherfrage im Mittelpunkt: „Wie kann die alternativ erzeugte elektrische Energie nachhaltig und verlustarm gespeichert werden?“

Marc-Oliver Brandt, Tobias Klöpper und Nils Sassenberg vom Gymnasium Adolfinum in Bückeburg beteiligten sich mit einer eigenen Untersuchung am renommierten Wettbewerb „Jugend forscht“. Am Ende erhielten sie für ihre mit viel Fleiß erarbeitete Studie über die chemischen Speichermöglichkeiten durch Umwandlung in Methan den zweiten Preis auf Landesebene und einen „Sonderpreis für erneuerbare Energien“ aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Sie dürfen sich außer über die Anerkennung auch über ein Preisgeld von insgesamt 135 Euro freuen.

Würde man die Arbeitsstunden in Rechnung stellen, die die Schüler, der betreuende Chemielehrer Klaus Wloka und der ehrenamtliche Helfer Erich Struckmann, ehemals Betriebsleiter bei Hüttenes-Albertus, allein am Reaktor zugebracht haben, wäre die Bilanz eher ernüchternd. Schaut man jedoch auf den nachhaltigen Forschungsertrag und den Lernprozess der drei Abiturienten, sieht die Rechnung ganz anders aus. Bei ihrer Fleißarbeit, die sich auch auf mehrere Wochenenden erstreckte, durften die jungen Forscher sich über die Unterstützung aus den Firmen Hörnemann, Bornemann, Hautau und Heye freuen. r

Im Mittelpunkt habe die Untersuchung von vier Variablen gestanden, erläutern die Schüler: der Katalysator, seine Temperatur, der Systemdruck und die Systemtemperatur. Bestimmte Veränderungen beeinflussen die Speicherkapazität des Gases, das bundesweit getankt werden kann. Da die Energiefrage eine echte Zukunftsfrage sei, freut sich Wloka über den Sonderpreis des Ministeriums ganz besonders. Als Fachleiter für Chemie am Studienseminar Stadthagen weiß er, wie wichtig die experimentelle Arbeit für die Schüler ist. Wenn die drei Adolfiner aus zwei Leistungskursen Chemie ihren Berufswünschen nachgehen, ob als Chemiker, Umweltchemiker oder Humanmediziner, werden sie sich gerne an die nötige Ausdauer, die geforderte handwerkliche Präzision und die klare fachliche Diktion des Berichts erinnern.

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