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Bückeburg Stadt Jugend soll mitreden
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Jugend soll mitreden
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00:17 14.07.2017
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BÜCKEBURG

In einigen wurde die Zahl der Sitze verringert, um Sitzungsgeld zu sparen und effizienter arbeiten zu können, wie etwa im Bauausschuss, in dem auch die Zahl der sachkundigen Bürger reduziert wurde. Das geschah auch in anderen Ausschüssen, wo dann wichtige gesellschaftliche Schichten der Stadt zumindest kein Mitspracherecht mehr hatten. Wie etwa der Stadtjugendring, dessen Vorsitzender bis zur Kommunalwahl kraft Amtes dem Ausschuss für Jugend und Familie angehörte.

„Ein sehr komplexer Ausschuss“

In den vergangenen Monaten hat der Stadtjugendring in Person seines Vorsitzenden Christoph Struckmann mehrfach bei der Politik interveniert und ist vorstellig geworden, damit der Jugend mehr Mitspracherechte eingeräumt werden.

Letztlich mit Erfolg: Bei seiner jüngsten Sitzung sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass die Zahl seiner sachkundigen Bürger erhöht und dem Stadtjugendring wieder ein Sitz zuerkannt wird. „Ein sehr komplexer Ausschuss“, stellte die Ausschussvorsitzende Iris Gneiser (CDU) während der Diskussion fest: „Es wäre gut, wenn alle Schichten der Stadt in diesem Ausschuss vertreten wären.“ Außer dem Stadtjugendring ist je ein Vertreter des Senioren- und Behindertenbeirates sowie der Elternvertretung der Kindergärten im Ausschuss vertreten. Sachkundige Bürger dürfen in Ausschüssen mitdiskutieren, haben aber kein Stimmrecht. Nun muss noch der Verwaltungsausschuss zustimmen. rc

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